Nike Ultrafly im Test

Top4Running Gutschein  

Der Nike Ultrafly ist der erste Trailrunning Schuh mit einer Carbonfaserplatte aus dem Hause Nike. Seine Ähnlichkeiten zum Nike Vaporfly sind unschwer zu erkennen, dennoch ist der Schuh komplett auf das Trailrunning ausgelegt.


Über den Nike Ultrafly

Mit dem Aufbau fokussiert Nike schnelle und lange Läufe im Gelände. So ist die komplette Mittelsohle aus dem ZoomX Foam gestaltet, im Inneren steckt eine Carbonfaserplatte und das Vaperweave Obermaterial kennt man bereits aus dem Nike Vaporfly Next%. Alle Materialien wurden entsprechend für den Einsatz im rauen Gelände überarbeitet. Somit hat der Ultrafly die Position des Racers im Nike Line Up inne. Für lange Trailäufe in ruhigeren Geschwindigkeiten ist der Nike ZoomX Zegama ausgelegt. Weitere Trailrunning Modelle bei Nike sind der Terra Tiger, der Wildhorse und der Allrounder Pegasus Trail.

Nike Ultrafly

Upper und Passform

Als Hauptelement des Uppers verwendet Nike das Vaporweave Material. Es ist robust, flexibel und nimmt keine Flüssigkeiten auf. Darunter liegt ein Innenschuh aus Mesh. Polsterungen befinden sich in der Ferse und dezent in der Zunge. Die Zehenbox bietet viel Platz, was sich besonders auf längeren Stecken positiv bemerkbar macht. Im Bereich des Mittelfußes und in der Ferse sitzt der Trailschuh kompakter am Fuß. Allgemein bedeutet das ein hohes Maß an Komfort. Schutzelemente findet man wenige, etwas mehr Schutz im Bereich der Zehen würde dem Upper aber gut stehen.

Nike Ultrafly

Dämpfung und Grip

Das ZoomX Foam in der Mittelsohle besitzt eine weiche und dynamische Dämpfung. Im Vergleich zu den Modellen für den Straßenlauf überzieht eine Art Netz das gesamte Material. Damit wird das  anfällige Material geschützt und der Einsatz im Gelände ermöglicht. Sehr typisch für einen Trailschuh ist der breitere Aufbau der Mittelsohle, damit gibt einem der Schuh die benötigte Stabilität auf den Trails. Innerhalb des ZoomX sitzt eine, für das Trailrunning optimierte, Flyplate aus Carbon. Diese geht nicht komplett bis zum Ende der Ferse und ist im Vorfuß gekabelt. Bei der Außensohle arbeitet Nike das erste Mal mit Vibram zusammen. Zum Einsatz kommt eine komplette Schicht aus der Vibram Megagrip Litebase Mischung. Über die gesamte Länge des Schuhs ziehen sich Stollen mit einer Länge von 3 mm. Der Grip funktioniert sehr gut und man kommt bei Nässe nicht ins Rutschen. Einzig allein der Einsatz auf Asphalt sollte gering ausfallen, da sich sonst die weiche Mischung der Außensohle zu schnell abnutzt.

Nike Ultrafly

Laufgefühl

Auf den Trails hat mich der Nike Ultrafly schnell überzeugt. Das Obermaterial schmiegt sich gut um den Fuß und die Passform bringt viel Halt mit. Zur Stabilität trägt auch der breite Aufbau der Mittelsohle positiv bei. Das ZoomX in der Mittelsohle sorgt für eine komfortable Dämpfung, dennoch bekommt man ein gutes Feedback vom Untergrund. Im Zusammenspiel mit der Carbonfaserplatte treibt einen der Trailschuh dynamisch nach vorn, vorausgesetzt man möchte schneller laufen. Bei ruhigen Geschwindigkeiten läuft es sich mit dem Trailschuh ebenfalls sehr gut. Trotzdem sollte man einen Laufstil mindestens über den Mittelfuß beherrschen. Ein Abrollverhalten über die Ferse könnte mit dem relativ steifen Trailschuh etwas zu viel Impact auf die Muskulatur ausüben. Auf Single Trails erhält man jedoch nicht so viel Agilität wie mit einem flexibleren Trailschuh. 

Nike Ultrafly

Nike Ultrafly - KEYFACTS

Gewicht: 249 g – Damen | 300 g – Herren (Mustergröße)

Sprengung: 8,5 mm (38,5 – 30 mm)

Kategorie: Trail – Wettkampf

Preis: 250 €

Shop Empfehlungen*

Herrenmodell bei Nike Damenmodell bei Nike

Herrenmodell bei Top4Runing Damenmodell bei Top4Running

Spare mit dem Code Runningculture

Fazit zum Nike Ultrafly

Für mich ist der Nike Ultrafly ein sehr gelungener Trailschuh. Trotzt des Einsatzes von Carbon und ZoomX kann man den Schuh bei allen Geschwindigkeiten tragen, nicht nur bei Wettkämpfen. Sicherlich ist es nicht der perfekte Trailschuh für das technische Gelände, dennoch schafft er viel Laufspaß auf den gängigsten Trail Untergründen.

Weitere Nike Laufschuhe

Nike Structure Plus Laufschuh Seitenansicht mit ZoomX und ReactX Mittelsohle
Der Nike Vomero Premium ist das neue Komfortmodell für die Straße von Nike. Mit einer Bauhöhe von rund 55 Millimetern richtet sich der Schuh an Läuferinnen und Läufer, die für ihre Alltagseinheiten sehr viel Dämpfung suchen. Im Vergleich zu klassischen Daily-Trainern verfügt der Vomero Premium über mehr Volumen in der Mittelsohle und sorgt für einen spürbar weicheren Auftritt. Er ist vor allem für umfangreiche Trainingswochen, lange Dauerläufe und Einheiten, bei denen Entlastung im Vordergrund steht, gedacht. Nachdem Nike in diesem Jahr bereits den Vomero 18 und den Vomero Plus vorgestellt hat, ergänzt der Vomero Premium die Reihe nach oben in Richtung maximaler Dämpfung. Optisch sorgt vor allem die üppige Bauhöhe für Diskussionen, da der Schuh deutlich höher aufgebaut ist als die klassischen Vomero-Modelle. Der Vomero Premium lässt sich als Supertrainer mit Fokus auf Komfort einordnen, nicht als Tempomodell. In der Mittelsohle kommt eine durchgehende ZoomX-Mischung zum Einsatz, die um zwei Air-Zoom-Elemente unter Ferse und Vorfuß ergänzt wird. Diese Air-Zoom-Kissen stammen nicht aus den bekannten Straßenracern wie dem Alphafly, sondern orientieren sich eher an der Konstruktion des Spikes Nike Maxfly 2 mit flacherem Aufbau. Das Obermaterial setzt auf leichtes Mesh mit deutlich sichtbarer Polsterung im Fersen- und Zungenbereich. Das Gewicht liegt bei rund 350 Gramm in der Mustergröße, der offizielle Preis bei 230 Euro. Upper und Passform Die Basis des Uppers bildet ein Engineered Mesh, das in mehrere Lagen unterteilt ist. Ein dünner Innenschuh zieht sich über den Zehenbereich und geht in die Zunge über. Darüber liegt eine zweite, ebenfalls dünne Schicht mit punktuell eingesetzten Verstärkungen. So bleibt der Vorfußbereich flexibel, schmiegt sich gut an den Fuß an und wirkt trotz der zusätzlichen Lagen nicht steif. Zunge und Ferse sind deutlich gepolstert und sorgen für einen hohen Tragekomfort. Das Material in der Fersenpartie ist weich genug, um auch bei längeren Einheiten nicht zu reiben, und gleichzeitig stabil genug, um den Fuß in der hohen Mittelsohle zu führen. Die Schnürung funktioniert unauffällig gut und der Schuh lässt sich gleichmäßig an den Fuß anpassen. Ich würde die Passform als mittelbreit einstufen, vergleichbar mit dem Nike Vomero Plus. Im Vorfußbereich steht für die meisten Fußformen ausreichend Platz zur Verfügung, ohne dass der Schuh sehr weit ausfällt. Im Mittelfuß vermittelt das Obermaterial einen soliden Halt, was bei der Bauhöhe wichtig ist, um nicht im Schuh zu „kippen“. Insgesamt bietet der Vomero Premium eine komfortable, aber kontrollierte Passform für normal breite Füße. Mittelsohle und Außensohle Die Mittelsohle ist das zentrale Element des Vomero Premium. Nike setzt hier auf eine ZoomX-Mischung, die sich von den sehr leichten, reinen PEBA-Schaumvarianten der Performance-Modelle unterscheidet. Der Schaum wirkt auf den ersten Blick etwas dichter und alltagstauglicher, bietet aber weiterhin ein spürbar federndes Verhalten. Das Ziel ist eine Kombination aus weichem Auftritt und längerer Haltbarkeit. Unter der Ferse und im Vorfuß sitzt jeweils ein Air-Zoom-Kissen. Diese sind flacher aufgebaut als bei Modellen wie dem Alphafly, bieten aber messbar mehr Rückfederung. Sie unterstützen die Dämpfung und sorgen für ein definiertes Trampolin-Gefühl beim Abdruck, ohne den Schuh in Richtung reiner Racer zu verändern. Von unten sind zwei Bereiche der Mittelsohle offen gelegt. Das spart Gewicht und setzt einen optischen Akzent. Laut Nike sind die Air-Zoom-Kissen ausreichend robust, um auch den Kontakt mit spitzen Steinen auszuhalten. Mit einer Fersenhöhe von rund 55,5 Millimetern ist der Vomero Premium aktuell der höchste Straßenschuh im Nike-Sortiment, die Sprengung liegt mit etwa 10 Millimetern im typischen Bereich. Die Basis ist im Vorfuß und in der Ferse klar verbreitert, was die Stabilität unterstützt. Eine externe Fersenkappe am unteren Fersenrand hilft zusätzlich, den Fuß zentriert zu halten. Die Außensohle kommt im bekannten Waffeldesign von Nike. Der Grip ist im Alltag zuverlässig, die Gummimischung wirkt haltbar und ist somit ideal für den Einsatz als Trainingsschuh. Laufgefühl Bei Schuhen dieser Bauhöhe ist die Erwartung beim ersten Laufen oft ein sehr schwammiges, unpräzises Laufgefühl. Im Fall des Vomero Premium fällt jedoch die für einen derart hohen Schuh bemerkenswert gute Stabilität positiv auf. Die Kombination aus breiter Basis, Air-Zoom-Kissen und strukturierender Fersenkappe sorgt für eine überraschend ruhige Position des Fußes. Man sinkt spürbar, aber nicht unkontrolliert ein, und das Obermaterial trägt zu einem sicheren Sitz bei. Der Komfort ist deutlich ausgeprägt. Die Polsterung im Obermaterial, die ZoomX-Mischung und die Air-Zoom-Elemente sorgen zusammen für einen weichen, aber nicht völlig entkoppelten Auftritt. Durch den ausgeprägten Rocker in der Mittelsohle rollt der Schuh sehr geschmeidig ab. Egal, ob man eher auf der Ferse, im Mittelfuß oder etwas weiter vorne landet, der Übergang in den Abdruck bleibt gleichmäßig. Das Gewicht ist auf dem Papier hoch, fällt beim Laufen aber weniger stark auf als erwartet. Der Vomero Premium gehört zwar nicht zu den leichten Trainern, wirkt im Lauf aber nicht träge. Es gibt Modelle, die nominell leichter sind, sich aber weniger stimmig anfühlen. Sobald das Tempo jedoch deutlich über den moderaten Bereich hinausgeht, stößt der Schuh an seine Grenzen. Aufgrund seiner hohen Bauweise, seines Gewichts und seiner eher komfortorientierten Abstimmung ist er nicht für Tempoeinheiten geeignet. Er ist ideal für ruhige Dauerläufe, längere Einheiten in umfangreichen Trainingswochen und Läufe, bei denen es in erster Linie um Entlastung geht. In diesen Szenarien läuft es sich mit dem Vomero Premium sehr angenehm und der Bewegungsapparat wird spürbar entlastet. Fazit: Der Nike Vomero Premium ist ein Spezialschuh für Läuferinnen und Läufer, die im Alltagstraining viel Dämpfung und hohen Komfort suchen. Er eignet sich insbesondere für lange, ruhige Einheiten, Regenerationsläufe und Trainingsphasen mit hohem Wochenumfang, in denen der Fokus eher auf Schonung als auf Geschwindigkeit liegt. Seine Stärken liegen im weichen und gleichzeitig erstaunlich stabilen Laufgefühl, dem hohen Tragekomfort im Obermaterial und der spürbar federnden Kombination aus ZoomX und Air Zoom. Schwächen zeigt der Schuh bei höherem Tempo. Wer häufig Intervalle, Tempodauerläufe oder Wettkämpfe auf der Straße absolviert, für den sind andere Modelle wie der Megablast oder der Superblast von Asics besser geeignet. Die hohe Bauhöhe und das Gewicht sind zudem Faktoren, die nicht für jede Läuferin und jeden Läufer intuitiv funktionieren. Mit einem Preis von 230 Euro ist der Vomero Premium eher ein Zusatzschuh im Sortiment als die einzige Trainingsoption. Wer bereit ist, diesen Betrag für ein sehr komfortorientiertes Modell zu investieren und bewusst nach einem stark gedämpften Supertrainer sucht, erhält mit dem Vomero Premium einen interessanten Schuh für entspannte und lange Distanzen. Wer ein kleineres Budget hat oder eine etwas konventionellere Abstimmung bevorzugt, ist mit dem Vomero Plus in vielen Fällen gut bedient.
Nike Structure 26 von der Seite – ReactX-Mittelsohle und neues Mesh-Upper

Der Nike Ultrafly wurde uns von Top4Running kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

*Affiliate Link


Bisher kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

*

Zurück
Teilen

Nike Ultrafly im Test