Nike Joyride Flyknit im Test

Nike Joyride Flyknit im Test

Mit dem Nike Joyride Flyknit hat die Marke mit dem Swoosh einen komplett neuen Laufschuh ins Sortiment aufgenommen. Besonders die neue Dämpfungstechnologie steht dabei im Fokus, denn diese soll durch tausende Kügelchen in der Mittelsohle sehr individuell dämpfen.

Komfort und Passform

Der Fokus des Nike Joyride liegt auf entspannten Einheiten, primär zur Erholung nach intensiven Läufen. Daher ist das Komfortlevel sehr hoch, wohl der bequemste Nike Laufschuh im aktuellen Sortiment. Im Upper bedeutet das, dass Nike Flyknit, einen Neopren Stoff und viele Polsterungen kombiniert. Das sorgt für einen sehr hohen Wohlfühlfaktor ab dem ersten Meter. Zusätzlich sitzt man sehr sicher im Joyride, was die Muskeln auch ein gewisses Maß entspannt. Bei der Passform sollte sich jeder Läufer wohl fühlen – der Schuh fällt allerdings eine Ecke kleiner aus, also gern eine Nummer größer kaufen.

Nike Joyride Flyknit

Dämpfung und Grip

Die Dämpfung hat es wirklich in sich, denn es sitzen je nach Größe bis zu 10.000 Kügelchen in der Mittelsohle. Diese bestehen aus einer Gummi – Plastikmischung und befinden sich in vier Bereichen verteilt über die gesamte Länge des Laufschuhs. Sie reagieren individuell auf den Druck, der beim Abrollen auf ihnen lastet. Somit bewegen sie sich beim Laufen mit und entlasten so die Muskeln. Dadurch entsteht eine Dämpfung, die sich an den Läufer mit seinen Tempo bei jedem Schritt anpasst. Laut Nike steckt in ihr eine Entwicklungsdauer von 10 Jahren, für das optimale Dämpfungsgefühl. Robuste Gummielemente auf der Unterseite sorgen für einen richtig guten Grip, auch nasse Untergründe in der Stadt sind damit kein Problem.

Auf der Straße

Mein Test begann dieses Mal nicht direkt mit Laufeinheiten, sondern im Alltag nach einer sehr intensiven TrackEinheit. Da meine Wade sehr fest war, entschied ich mich für den Nike Joyride Flyknit für den Weg zur Arbeit. Bereits auf den ersten Schritten konnte ich eine Entlastung in der Wade feststellen, da sich die Kügelchen in der Mittelsohle an die Bewegung anpassten und den Druck von der Wade nahmen. Besonders im Stehen fiel mir auf, dass der Fuß und die Muskulatur dadurch nie starr bleiben und somit immer ein wenig in Bewegung sind. Dabei fordert die Bewegung die Muskeln nicht zusätzlich. Bei meinen Laufeinheiten kam der Laufschuh zum Ein- und Auslaufen auf der Bahn und bei entspannten Läufen zum Einsatz. Gerade der hohe Komfort vom Upper gefiel mir richtig gut. So richtig schnell will der Nike Joyride aber nicht gelaufen werden, da fehlt es arg an Dynamik – das ist aber sowieso nicht sein Einsatzbereich.

Nike Joyride Flyknit

Fazit

Der Komfort ist sehr hoch, er läuft sich einfach und durch die neue Dämpfung auf jeden Fall sehr individuell. Er erfüllt seinen Job mit der Entlastung der Muskulatur. Ob man wirklich einen Laufschuh für regenerative Einheiten benötigt, muss jeder für sich entscheiden. Wer das möchte, macht mit dem Nike Joyride Flyknit nichts verkehrt, aber in meinen Augen ist das auch kein Muss für die Laufschuhsammlung. Kaufen kannst du ihn unter anderem bei unserem Partner www.keller-sports.de .

Bilder: Carsten Beier


Der Nike Joyride Flyknit wurde uns von Nike kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Artikel.

La Sportiva Kaptiva
Vorheriger Beitrag
La Sportiva Kaptiva im Test
Nächster Beitrag
Running Talk mit Adrian Niski

Bisher kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

Zurück
Teilen

Nike Joyride Flyknit im Test