Asics Megablast im Test – der beste Supertrainer 2025

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Mit dem Asics Megablast erweitert Asics sein Line-up um einen weiteren Supertrainer. Er ordnet sich in der Blast-Familie oberhalb von Nova- und Superblast ein und soll mit seinem reaktiveren Aufbau für noch mehr Vortrieb sorgen. Genau das habe ich auf der Straße ausprobiert.

Über den Asics Megablast

Asics hat die Blast-Reihe zuletzt deutlich ausgebaut: Novablast ist ein spaßiger Daily Trainer, Sonicblast ist ein schnellerer Trainingsschuh mit Platte und Superblast ist ein extrem vielseitiger Supertrainer. Der Megablast setzt sich darüber und rückt näher an die Wettkampfmodelle heran. Sein Kern ist FlyteFoam Turbo 2 in Vollausstattung, verpackt in eine hohe, sehr leichte Konstruktion. Die Eckdaten lesen sich entsprechend: 45 Millimeter Fersenhöhe, 8 Millimeter Sprengung, etwa 223 Gramm in der Mustergröße und eine UVP von 240 Euro. Die Botschaft ist klar: maximale Dämpfung und spürbarer Rebound ohne starre Carbonplatte.

FlyteFoam Turbo 2 Mittelsohle im Asics Megablast – maximale Dämpfung und starker Rebound

Upper und Passform

Das Obermaterial ist für einen Trainingsschuh stark in Richtung Racing getrimmt. Ein dünnes, luftiges Mesh legt sich eng an den Fuß, ist aber flexibel genug, um ihm Raum zu lassen. Die Zunge ist minimalistisch gestaltet, bleibt dank Fixierung an Ort und Stelle und dämpft durch eine leichte Polsterung den Druck der Schnürung. Die Fersenkonstruktion ist dezent verstärkt und im Abschluss sitzt eine schmale Polsterschicht. Insgesamt entsteht so ein kompakter, sicherer Halt im Mittelfuß und an der Ferse, ohne überflüssiges Material. Die Passform ist eher schmal, lässt sich aber über die Schnürung gut anpassen. Falten im Mesh waren bei mir zwar optisch sichtbar, am Fuß aber nicht spürbar.

„Leichtes, atmungsaktives Mesh-Upper des Asics Megablast mit kompakter Passform

Dämpfung und Grip

In der Mittelsohle kommt ausschließlich FlyteFoam Turbo 2 in voller Bauhöhe zum Einsatz. Das Material federt weich, reagiert zugleich sehr schnell und speichert spürbar Energie. Eine Platte ist nicht im Schuh integriert. Die Torsionssteifigkeit entsteht durch die Geometrie und die Materialabstimmung. Dadurch wirkt der Megablast nicht schwammig, biegt aber auch nicht so bretthart auf wie viele Carbon-Modelle. Die Basis fällt angenehm breit aus und liefert damit eine ordentliche Grundstabilität für einen so hohen Schuh. Wer stark überproniert, wird trotzdem eher zu einem stabileren Modell greifen. Unter dem Schuh befindet sich ASICSGrip. Der Gummi packt auf trockenem und nassem Asphalt zuverlässig zu. Die Pads sind nicht flächendeckend, sondern eher segmentiert. Auf Schotter mit vielen kleinen Steinen spürt man die reduzierte Auflagefläche etwas deutlicher; auf klassischen Straßen- und Parkwegen passt es hingegen sehr gut.

ASICSGrip Außensohle des Megablast mit segmentiertem Gummi für sicheren Halt auf Asphalt

Laufgefühl

Der Charakter ist ab dem ersten Schritt klar. Der Megablast schiebt an, ohne mich in eine aggressive Position zu zwingen. Das macht ihn für ein moderates Dauerlauftempo ebenso tauglich wie für Einheiten an der Schwelle und kürzere Intervalle. Zur Einordnung: Paces um 3:45 Minuten pro Kilometer ließen sich problemlos laufen, in meinem Marathontempo von 4:05 Minuten pro Kilometer fühlt sich der Schuh völlig im Wohlfühlbereich an. Genau dort zeigt sich der Reiz dieses Setups. Der Rebound ist kräftig, der Rocker greift sauber und gleichzeitig bleibt der Schritt kontrollierbar, da keine starre Platte den Fuß dominiert. Ein weiterer Punkt ist die Leichtigkeit. Gemessen an seiner Höhe wirkt der Schuh am Fuß erstaunlich unaufdringlich. Der Tragekomfort bleibt auch über einen längeren Zeitraum erhalten. Zwei Dinge sollte man im Hinterkopf behalten. Wer viel mediale Stabilität benötigt, erhält diese nur über die breite Plattform und die Geometrie. Zudem spürt man im ganz hohen Tempo, dass keine Platte mit dem letzten Kick mithilft. Man sinkt etwas tiefer in den Schaum ein als bei klassischen Racern, die mit steifer Carbonfaser noch bissiger nach vorne drücken.

Superblast vs. Megablast

Der Superblast bleibt der vielseitigste Supertrainer im Asics-Sortiment, weil er etwas mehr Führung bietet und im Obermaterial komfortabler ist. Der Megablast wirkt leichter am Fuß, reagiert schneller und fühlt sich insgesamt näher am Race Day an. Wer maximale Vielseitigkeit sucht, bleibt beim Superblast. Wer mehr Power im Training und eine Option für den Wettkampf ohne Platte sucht, für den ist der Megablast das passendere Modell.

Asics Megablast kompletter Laufschuh – maximal gedämpfter Supertrainer mit 45 mm Stac

Asics Megablast - KEYFACTS

Gewicht: 223 g – Unisex (Mustergröße)

Sprengung: 8 mm (45 – 37 mm)

Kategorie: Daily Trainer | Max Cushion | Tempo Trainer | Wettkampf

Marke: Asics

Preis: 240 €

Fazit zum Asics Megablast

Der Asics Megablast verbindet ein hohes Dämpfungsniveau mit klarer Dynamik und einem überraschend leichten Laufgefühl. Er ist für viele Distanzen geeignet, vom entspannten Dauerlauf bis hin zum Marathon, und eignet sich für Schwellenintervalle. Stabilitätswünsche über das neutrale Maß hinaus erfüllt er nicht, dafür liefert er einen sehr runden Mix aus Komfort und Vortrieb, der im Trainingsalltag schnell zum Lieblingsschuh werden kann. Der Preis liegt im oberen Bereich, relativiert sich aber durch die breite Einsatzspanne.

Weitere Asics Laufschuhe

ASICS Metaspeed Sky Tokyo Seitenansicht – Carbon-Wettkampfschuh mit FF Leap Foam
ASICS Sonicblast Seitenansicht – Tempotrainer mit Pebax-Platte
ASICS Gel-Nimbus 28 auf Asphalt – maximal gedämpfter Daily Trainer
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Der Megablast wurde uns von Asics kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

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