Berlin Marathon 2019 im Recap

Berlin Marathon 2019 im Recap

Schon zum dritten Mal ging es für mich als Saisonhöhepunkt nach Berlin, denn ich wollte an meiner persönlichen Bestzeit schrauben und unter 3 Stunden laufen. In Kooperation mit Keller Sports und Nike konnte ich mich optimal auf den Marathon vorbereiten und finishen. Besonders das Home Of Running gab mir viele Anstöße für mein Lauftraining.

Nike – Home Of Running

Nike hatte passend zum Marathon seinen Store am Kudamm für das Marathon-Wochenende umgestellt und betitelte es als Home Of Running. Die Idee dahinter erläuterte uns Dr. Paul Schmidt-Hellinger beim Eröffnungs-Q&A: nachdem im Jahr zuvor Eliud Kipchoge den Weltrekord in Berlin gelaufen ist, sollten Läufer mit der gleichen Betreuung wie Top-Athleten in Kontakt kommen und dieses Jahr persönliche Bestzeiten aufstellen können. So konnte ich selber RecoveryTools testen, die ich bisher nur von Bildern und Videos kannte. Zum einen konnte ich mit den Reboots meine Beine lockern lassen – durch sich abwechselnd aufpumpende Luftkissen bekommt man eine Massage, welche die Reduktion des Blutmilchsäurespiegels fördert. Mit den Geräten von fiveHome konnte ich meine Beweglichkeit ansprechen und vor allem lockern. Zum Abschluss  ging es mit einer klassischen Physio-Einheit daran, Spannungen zu lösen und zu schauen wo aktuell noch Defizite bestehen. Da empfand ich besonders den Einsatz von einer Theragun als genial. Am Ende fühlte ich mich locker und vor allem top vorbereitet für den Marathon.

Race Day

Ausgestattet mit dem Nike Zoom X Vaporfly Next % und mit einer Handvoll Maurten Gels ging es an den Start. Nach kurzen Meet Up mit meinen Trainingsbuddies Romy und Rene‘ ging es in den Startbereich und nach einem kurzen Warm Up standen wir schon im Startblock. Rene und ich hatten einfach Bock auf 42 Kilometer, die 12 Wochen Vorbereitung liefen optimal – jetzt wollten wir liefern. Wie so oft liefen wir zu schnell los, ermahnten uns gegenseitig und liefen dann doch im immer noch zu schnellem Tempo über die Halbmarathon Distanz1:26. Danach wurden wir etwas vernünftiger und schraubten die Pace etwas herunter. Bis kurz vor der Cheering Zone am Kilometer 36,5 liefen wir zusammen und hatten immer noch Luft für ein paar dumme Sprüche. Rene‘ gönnte sich dann in der Cheering Zone einen Shot Pfeffi, bei mir stand das letzte Maurten Gel im Race-Menu. Danach ging es im Dauerregen noch durch das Brandenburger Tor und bei 2:56:12 ins Ziel – Baaam – Sub3 – geliefert! Glückwunsche an Rene für seine 2:55:34 und besonders an Romy für ihre neue Bestzeit von 3:21:25!

Fazit und was kommt jetzt?

Nach zwei Wochen Beine hochlegen geht es nun wieder entspannt auf die Lauftrecke. Vom Home Of Running nehme ich auf jeden Fall mit, dass ich in Zukunft mehr auf die Regeneration achten muss und lieber mal eine GymEinheit für Mobility einlegen sollte als einen Fühllauf. Mit dem Nike Vaporfly Next % hatte ich auch die richtige Schuhwahl getroffen, besonders auf den nassen Straßen zum Ende des Marathons hatte ich genügend Grip und mit der Karbonfaserplatte den Extra Kick für ein Finish unter drei Stunden.

Bilder: Carsten Beier

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