Wir ballern dann mal durch die Wüste – Kraft Runners beim The Speedproject

Wir ballern dann mal durch die Wüste – Kraft Runners beim The Speedproject

Die Berliner Running Crew ‚Kraft Runners‘ haben beim ‚The Speed Project‘ teilgenommen. Kurz gesagt sind sie 550 Kilometer in der Staffel von Los Angeles nach Las Vegas gelaufen, aber seht selbst:

 

Wie kommt man auf die Idee 550k durch Amerika zu laufen?

Die Organisatoren hatten von unserem Relay von Berlin nach Hamburg erfahren und haben uns darauf hin angefragt, ob wir nicht Lust hätten, am ‚The Speed Project‘ teilzunehmen. Da waren wir sofort begeistert und gingen die Organisation sowie Finanzierung an. Nach viel Arbeit und vor allem Training ging es dann am 03. März nach Los Angeles, wo wir am 10. März mit 19 weiteren Teams am Start standen.

Wie lief eure Vorbereitung? Auf was lag dabei der Fokus?

Wir haben uns von Falco (Coach beim NRC Berlin) für jeden Läufer einen individuellen Trainingsplan erstellen lassen. Die Grundlage war dabei ein Halbmarathon-Trainingsplan mit vielen schnellen 10k Einheiten. Die Long Runs am Wochenende haben wir oft gesplittet und die Zeit dazwischen gemeinsam verbracht. So konnten wir Erfahrung mit dem schnellen Regenerieren zwischen den 10k Blöcken sammeln.

Was waren eure Ziele beim The Speed Project?

Vor allem wollten wir bei ‚The Speed Project‘ Spaß und eine gute Zeit gemeinsam haben. Insgeheim wollten wir gern als schnellstes europäisches Team im Ziel ankommen. Die 550km wollten wir in 41h bewältigen, sozusagen gingen wir also eine Pace von 4:30 an. Ins Ziel sind wir bei 39,5 Stunden gekommen und konnten somit unsere geplante Zeit um einiges unterbieten.

Konntet ihr viele Kenntnisse/Erfahrung aus eurem Relay von Berlin nach Hamburg mitnehmen?

Die Relays kann man natürlich nicht eins zu eins vergleichen, jedoch konnten wir vor allem organisatorische Erfahrungen mitnehmen. Das half uns sehr, um genügend Nahrung dabei zu haben und sehr wichtig waren uns die Erfahrungen mit dem Belgleitauto. Dadurch fiel die Wahl auf den größten Camper, welcher für jeden ausreichend Platz bieten sollte, damit sich jeder gut erholen konnte.

Wie sah eure Teambesetzung aus?

Neben uns 8 Läufern hatten wir noch drei weitere Crew Member mit dabei. Max Menning begleitete uns mit seiner Kamera und hat wahrscheinlich am wenigsten geschlafen. Er wollte einfach keinen Moment mit der Kamera verpassen. Lukas war der Mann für alles und half uns, wo er konnte. Spontan unterstütze uns noch Paul Schmidt als Pacer, sowie mit seinen medizinischen Know how.

Lief alles nach Plan, oder sind unerwartete Dinge passiert?

Im großen und ganzen lief alles nach Plan. Jedoch haben wir eine Tür von unserem Camper eingebüßt, welche von von einem LKW mitgenommen wurde. Dadurch war leider unsere Kaution hinüber. Einer unserer Läufer verletzte sich ein wenig und somit sind wir zum Ende hin von 10k Abschnitten auf 5k gewechselt.

Habt ihr bei euren Laufschuhen auf etwas besonderes geachtet?

Jeder unserer Läufer hatte im Schnitt drei paar Laufschuhe dabei. Bei der Auswahl der Laufschuhe haben wir beachtet, dass die Schuhe einen guten Mix ergeben. Demnach waren ein komfortabler Laufschuh wie der Nike LunarEpic, ein Allrounder wie der Nike Air Zoom Pegasus und ein Racer dabei.

Und bei Equipment?

Beim Equipment lag der Fokus auf der Erholung. Neben Klassikern wie verschiedene Faszienrollen hatten wir auch Flossbänder dabei. Auch Kompressionskleidung half uns bei der Regeneration.

Was steht als nächstes bei den Kraft Runners an?

Aktuell haben wir kein Projekt in dieser Größenordnung in Planung und sind da noch in der Ideenfindung. Auf jeden Fall werden wir weiterhin unsere wöchentlichen kostenlosen Trainingseinheiten anbieten!

Bilder von Max Menning

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1 Kommentar

  1. Avatar
    9. Mai 2017 at 3:48 — Antworten

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