Saucony Ride 15 im Test

Saucony Ride 15 im Test

Der Saucony Ride 15 ist bekannt und wertgeschätzt als komfortabler Daily Trainer. Im Vergleich zum Ride 13 & 14 wird mit der gerade erschienen Version 15 einiges überarbeitet, mit dem Ziel mehr Dämpfung und Komfort bei gleichzeitig weniger Gewicht zu bieten. Wie das neue Modell sich läuft erfahrt ihr in diesem Bericht.

Über den Saucony Ride 15

Auch mit den Verbesserungen bleibt der Ride 15 seinem Ursprung treu, ein bequemer Dauerlauf-Schuh für den täglichen Einsatz für kurze und vorallem langen Strecken zu sein. Im Gegensatz zu den Vorgängern wird der neue Mittelsohlen Schaum PWRRUN verwendet, das Upper wurde luftdurchlässiger gestaltet und das Schnürsystem wurde ebenfalls optimiert. Die neuen Technologien ermöglichen zudem eine Reduzierung des Gewichts, was in ein deutlich besseres Dämpfungs/Gewichts-Verhältnis resultiert.

Saucony Ride 15

Komfort und Passform

Die Passform ist recht identisch zum Ride 14, der Schuh bietet genügend Platz im Mittel- und Vorfußbereich, besitzt somit eine breite Basis. Das Obermaterial ist weich, elastisch und luftdurchlässig, wodurch das Tragegefühl sehr angenehm ist. Ein neues Feature des Schnürsystems wird mit zwei weiteren, roten Schlaufen realisiert, welche beim Zuziehen der Schnürsenkel zusätzlich Halt im Mittelfuß gewährleisten. Meiner Meinung nach sehr gelungen und trägt positiv zum Komfort bei. Zusammengefasst ist es ein äußerst bequemer Laufschuh, bei dem ich mich bereits ab dem ersten Reinschlüpfen wohlgefühlt habe.

Saucony Ride 15

Dämpfung und Grip

Auch die Mittelsohle und Außensohle haben ein Update bekommen. Zum einen wird mehr Schaum genutzt und somit die Stack Height auf ca. 35mm hinten und 27mm vorne erhöht. Zum anderen nutzt man den neuen PWRRUN Schaumstoff, welcher mehr Dämpfung bei weniger Gewicht bietet als das klassische EVA-Material. Bei den auf Wettkämpfen ausgerichteten Saucony Modellen, wie z.B. dem Endorphin Speed oder Pro, wird PWRRUN PB genutzt, welcher nochmals leichter und mehr Energierückgewinnung bietet. Bei der Außensohle wurden die Einkerbungen geändert und deutlich weniger Gummi genutzt als vorher. Letzterer wurde dafür nur an den relevantesten Stellen platziert, dass man keine Kompromisse in Sachen Grip machen muss.

Saucony Ride 15

Auf der Straße

Der Schuh läuft sich wirklich sehr angenehm und bietet gute Stabilität, genügend Dämpfung und das bei überschaubaren Gewicht. Man erfährt ein weiches, flüssiges Laufen und der Bewegungsapparat wird nicht stark belastet. All das macht ihn zum perfekten Begleiter für die Läufe im Grundlagentempo. Man kann auch mal schneller damit Laufen, allerdings fehlt mir hier die Dynamik. Nicht umsonst gibt es für diesen Zweck auch spezielle Modelle. Im Vergleich zu manch anderen Daily Trainern der Konkurrenten, welche gerade auf dem Markt erscheinen, fehlt dem Schuh bzw. dem Mittelsohlen-Material der “Bounce”, was für mich persönlich aber keinen Nachteil im Laufgefühl darstellt.

Saucony Ride 15

Saucony Ride 15 - Keyfacts

Gewicht: 249 g – Herren | 221 g – Damen

Sprengung: 8 mm

Kategorie: Neutral – LIT

Preis: 150€

Weitere Saucony Laufschuhe

Fazit zum Saucony Ride 15

Mit dem Ride 15 hat Saucony so ziemlich alles angefasst, was an einem Schuh überarbeitet werden kann. Die Updates sind definitiv gelungen und das Modell verbleibt zum Glück in der gleichen Kategorie des Line Ups, nämlich als exzellenter Schuh für die täglichen Dauerläufe egal ob lang oder kurz. Für schnelle Läufe fehlt mir die Dynamik, aber hier gibt es auch im Hause Saucony geeignetere Schuhe wie z.B. den Kinvara oder Speed & Pro.

Bilder: Carsten Beier


Saucony hat uns den Saucony Ride 15 kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

Bisher kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

*

Zurück
Teilen

Saucony Ride 15 im Test