Mit dem Mach 7 bringt Hoka die siebte Generation seines tempoorientierten Daily Trainer auf den Markt. Der Schuh positioniert sich als Einstiegsmodell im Performance-Bereich und richtet sich an Läuferinnen und Läufer, die einen vielseitigen Trainingsschuh mit dynamischem Charakter suchen. Er ist kein Carbonschuh und kein reiner Wettkampftrainer, aber deutlich mehr als ein gewöhnlicher Trainingsschuh.
Hoka Mach 7: Positionierung im Hoka-Line-up
Im Hoka-Line-up besetzt der Mach 7 die Rolle des schnellen, leichten Trainingsschuhs unterhalb der Carbon-Modelle. Gegenüber dem Mach 6 gibt es keine grundlegenden Materialänderungen in der Mittelsohle; die Updates fallen gezielt und überschaubar aus. Die Zielgruppe sind Läuferinnen und Läufer, die einen Schuh für ein breites Einheitenspektrum suchen – vom lockeren Dauerlauf bis zum Intervalltraining –, ohne dabei auf einen spezialisierten Wettkampfschuh zurückgreifen zu müssen. Der Preis liegt bei 160 Euro. Der Vorfußstack beträgt 32 mm, die Ferse 37 mm, woraus eine Sprengung von 5 mm resultiert. In der Herrenmustergröße EU 44 wiegt der Schuh rund 237 Gramm und ist damit run 10 Gramm leichter als sein Vorgänger.

Upper & Passform: Jacquard-Mesh und Fersenstruktur
Das Jacquard-Mesh-Obermaterial ist der auffälligste Unterschied zum Mach 6: Es fühlt sich leichter und atmungsaktiver an und verleiht dem Schuh einen moderneren, futuristischeren Look. Der Aufbau des Uppers bleibt jedoch vertraut. Die flach liegende Lasche mit innenliegendem Zwickel sitzt angenehm am Fuß, ohne Druck- oder Reibungspunkte zu erzeugen. Auch bei längeren Einheiten bleibt der Sitz passgenau. Im Fersenbereich macht Hoka einen guten Job. Eine strukturierte Fersenkappe mit gezielter Polsterung sorgt für Stabilität und Kontrolle. Der erhöhte Schaftabschluss ist gegenüber dem Vorgängermodell unverändert geblieben. Zur Passform sollte man wissen, dass der Schuh relativ klein ausfällt. Es kann sich lohnen, eine halbe oder sogar eine ganze Nummer größer zu wählen. Er ist in zwei Varianten erhältlich. Die Standardausführung ist schmal geschnitten und für schmale Füße gut geeignet. Wer breitere Füße hat, sollte zur weiten Variante greifen.
Mittelsohle & Außensohle: EVA-Schaum mit Rocker-Geometrie
Hoka One One setzt bei der Mittelsohle weiterhin auf den bewährten EVA-Schaumstoff mit Super-Critical-Foaming-Technologie. Das Ergebnis ist ein reaktionsfreudiges Laufgefühl mit ausgewogener Dämpfung und direktem Abrollverhalten. Zusammen mit der für Hoka typischen Rocker-Form rollt der Schuh stets leicht und gleichmäßig ab. Die Außensohle verfügt über strategisch platzierte Gummizonen. Auf nasser Stadtstraße bietet der Grip zuverlässigen Halt, und auch zur Haltbarkeit gibt es nach den bisherigen Einheiten nichts zu beanstanden. Die Aussparungen im Sohlenprofil unterstützen zusätzlich das Abrollverhalten.

Laufgefühl: Dynamisch von langsam bis schnell
Der Mach 7 vermittelt bereits ab den ersten Metern ein dynamisches, vorwärtstreibendes Gefühl. Das leichte Obermaterial trägt zu einem spürbar leichten Laufgefühl bei, ohne dass der Schuh instabil wirkt. Im Test hat er sich in über viele Pacebereiche hinweg bewährt. Bei Intervallen um 3:30 min/km reagiert er direkt und treibt voran. Bei moderaten Läufen um 5:30 min/km bleibt er komfortabel genug, um Distanzen bis zu 20 Kilometer ohne Ermüdungserscheinungen zu absolvieren. Durch die moderate Bauhöhe bleibt das Bodenfeedback gut, wodurch er sich auch für schnelle Bahneinheiten eignet. Als rennspezifischer Schuh ist er nicht gedacht, als schneller Daily Trainer, der Tempoarbeit und ruhige Einheiten gleichermaßen abdeckt, funktioniert er jedoch sehr gut. Er ist besonders für Einsteiger, die bei Wettkämpfen noch auf Carbon verzichten möchten, eine solide Option bis zum Halbmarathon.
Hoka Mach 7 vs. New Balance Rebel v5 vs. Asics Novablast 5
Im Vergleich zum New Balance Rebel v5 wirkt der Mach 7 etwas weniger gedämpft, dafür aber stabiler und direkter im Abdruck. Auf längeren Distanzen hat der Rebel v5 durch seinen höheren Komfort einen Vorteil. Gegenüber dem Asics Novablast 5 ist der Mach 7 reaktiver und dynamischer. Auf kürzeren Distanzen und bei Intervallen ist er klar vorne, auf langen Läufen gibt der Novablast 5 mehr Komfort zurück.

Hoka Mach 7 - KEYFACTS
Gewicht: 235 g – Damen | 237 g – Männer (Mustergröße)
Sprengung: 5 mm (37 – 32 mm)
Kategorie: Daily Trainer
Marke: Hoka
Preis: 160 €
Fazit – Für wen lohnt sich der Hoka Mach 7?
Der Mach 7 ist ein vielseitiger Trainingsschuh, der ein breites Einheitenspektrum abdeckt. Tempo-Intervalle, moderate Dauerläufe und alles dazwischen liegen in seinem Revier. Wer einen leichten, reaktiven Schuh mit gutem Bodenkontakt sucht und keinen Carbon-Racer benötigt, ist mit diesem Schuh gut beraten. Für sehr lange Distanzen oder Läufer:innen, die maximalen Komfort priorisieren, gibt es passendere Alternativen. Der Preis von 160 Euro ist für das gebotene Paket angemessen, auch wenn die Neuerungen gegenüber dem Mach 6 überschaubar ausfallen.
Der Mach 7 wurde uns von Hoka kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
*Affiliate Link


Bisher kein Kommentar