
Nike bringt mit dem Pegasus Plus 2 die zweite Generation seines Tempo-Trainers innerhalb der Pegasus-Familie. Der Schuh soll oberhalb des Pegasus 42 mehr Dynamik und Renn-Charakteristik ins tägliche Training bringen. Ab Ende August ist er auf nike.com und bei ausgewählten Händlern erhältlich, einen Preis nennt Nike bislang nicht.
Kernstück des Updates gegenüber dem ersten Pegasus Plus ist ein sichtbares, im Vorfußbereich gewölbtes Air-Zoom-Element, kombiniert mit einer Mittelsohle aus ZoomX-Schaumstoff. Laut Nike soll diese Kombination die Energierückgabe um mindestens 18 Prozent gegenüber dem Vorgänger steigern. Auf eine Carbon- oder Kunststoffplatte verzichtet Nike weiterhin, die Konstruktion soll stattdessen allein über Air-Zoom-Element und ZoomX für ein dynamisches Laufgefühl sorgen.
Bei der Passform kommt der MR10-2.0-Leisten zum Einsatz, der bereits beim Pegasus 42 eingeführt wurde. Das soll mehr Platz im Vorfuß- und Zehenbereich bei gleichzeitig sicherem Halt im Mittelfuß bedeuten. Die Außensohle erhält ein neues Waffelprofil mit zusätzlichen Flexzonen.

Der Pegasus Plus 2 bringt ein Gewich von rund 269 Gramm in der Größe 44 mit, in der Damengröße rund 227 Gramm. Die Stackhöhe liegt bei 38 Millimetern in der Ferse und 28 Millimetern im Vorfuß, woraus sich die genannte Sprengung von 10 Millimetern ergibt. Für den deutschen Markt liegt der offizielle Preis bei 170 Euro.

Nach Angaben von Nike war der Pegasus Plus 2 vor der Veröffentlichung bei mehr als 30 Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Disziplinen im Einsatz, von Marathonläufern bis zu Bahnathleten. Das unternehmenseigene Sport Research Lab hat laut Nike zusätzlich das Laufverhalten unterschiedlicher Läufertypen analysiert und die Passform darauf abgestimmt.

Im aktuellen Nike-Sortiment übernimmt der Pegasus 42 die Rolle des zugänglichen Einstiegsmodells, während Pegasus Plus und Pegasus Premium für mehr Reaktivität und Ausstattung stehen. Ein spürbarer Sprung bei Gewicht, Dämpfung oder tatsächlicher Renn-Performance wäre für diese Position in der Reihe naheliegend.
Mit dem sichtbaren Air-Zoom-Element und der überarbeiteten ZoomX-Mittelsohle verspricht Nike beim Pegasus Plus 2 ein deutliches Update gegenüber dem ersten Pegasus Plus. Ob sich die versprochenen 18 Prozent mehr Energierückgabe im Test bestätigen, bleibt abzuwarten, für die Positionierung des Modells innerhalb der Pegasus-Linie wäre ein klar spürbarer Unterschied aber wichtig. Mit rund 269 Gramm in der Herren-Mustergröße bewegt sich der Schuh im Bereich klassischer Tempo-Trainer, der Preis von 170 Euro liegt spürbar über dem des Pegasus 42.