Mizuno Neo Vista im Test

Mizuno Neo Vista im Test

Mit dem Neo Vista hat Mizuno einen völlig neuen Laufschuh vorgestellt. Er bringt eine spannende Mischung aus Komfort, Dynamik und Leichtigkeit auf den Asphalt. Im Test erfährst du alles über den Laufschuh.

Über den Mizuno Neo Vista

In den letzten Jahren tat sich Mizuno mit innovativen Neuvorstellungen etwas schwer. Das hat sich mit dem Mizuno Rebellion Pro geändert. Er besticht durch ein markantes Design und zeigt deutlich die gute Entwicklung der Marke. Nun kommt mit dem Neo Vista ein weiteres Modell hinzu. Er ist zwar nicht so extrem im Performance-Bereich einzuordnen wie der Rebellion Pro 2, bringt aber eine spannende Konstruktion mit. Mit seinen Eigenschaften bewegt er sich im Bereich der Super Trainer. Das bedeutet eine hohe Zwischensohle kombiniert mit einer sehr dynamischen Bauweise, verpackt in eine leichte Konstruktion.

Mizuno Neo Vista

Upper und Passform

Beim Upper vertraut Mizuno komplett auf ein gestecktes Material, lediglich im Fersenbereich sind innen leichte Verstärkungen untergebracht. Auf dem Spann werden die Schnürsenkel durch Nähte fixiert, nur am Abschluss gibt es zwei Ösen. Das Strickmaterial ist sehr weich und luftig. Dadurch schmiegt sich der Laufschuh sehr gut an den Fuß an. Durch die Schnürung kann der Laufschuh individuell an den Fuß angepasst werden. In der Länge fällt der Schuh sehr größentypisch aus, bietet aber in der Breite viel Platz. Dies entspricht der typischen Mizuno-Passform. Wer schmalere Füße hat, kann gerne eine Nummer kleiner greifen. Insgesamt einer der bequemsten Laufschuhe, die ich dieses Jahr am Fuß hatte.

Mizuno Neo Vista

Dämpfung und Grip

Die Mittelsohle besteht aus dem Mizuno Enerzy nxt Foam, einer speziellen EVA-Mischung. Darin eingebettet ist eine durchgehende Wave Plate aus Fiberglas. Der Rocker des Laufschuhs ist sehr intensiv ausgeprägt, was Mizuno mit Smooth Speed Assist beschreibt. Durch die Fersenhöhe von 44,5 mm bekommt man entsprechend viel Dämpfung unter den Fuß, was sich aber keineswegs negativ auf die Stabilität auswirkt. So hat man ein weiches und treibendes Laufgefühl unter dem Fuß. Ein sicherer Stand wird durch den breiten Aufbau der Zwischensohle und der Wave Plate garantiert. Über die gesamte Länge zieht sich eine Gummischicht für den Grip, die ihre Aufgabe hervorragend erfüllt. Der Verschleiß ist sehr gering, was für eine hohe Langlebigkeit spricht.

Mizuno Neo Vista

Laufgefühl

Für ruhige Dauerläufe bietet der Mizuno Neo Vista alles, was man sich wünscht. Man steht stabil im Laufschuh, bekommt eine großzügige Dämpfung und rollt stets dynamisch ab. Mit ca. 265 g in der Mustergröße ist der Schuh für die Höhe der Mittelsohle ein echtes Leichtgewicht. Das wirkt sich natürlich positiv auf das Laufgefühl aus. Bei intensiven Einheiten sehe ich ihn vor allem bis Marathon Pace. Für die ganz knackigen Intervalle fehlt mir dann noch etwas der Push, den andere Modelle aus der Kategorie Super Trainer besser unterstützen. Also ein sehr guter Daily Trainer mit dem Extra an Dynamik. Mit seinen Eigenschaften passt er sehr gut ins Mizuno Line Up und ordnet sich zwischen den Mizuno Wave Rider und Rebellion Flash ein.

Mizuno Neo Vista

Mizuno Neo Vista - KEYFACTS

Gewicht: 210 g – Damen | 265 g – Herren (Mustergröße)

Sprengung: 8 mm (44,5 – 36,5 mm) – Damen

Kategorie: Daily Trainer | Tempo Trainer

Marke: Mizuno

Preis: 180 €

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Fazit zum Mizuno Neo Vista

Mit dem Neo Vista hat Mizuno einen sehr guten Laufschuh ins Sortiment aufgenommen. Er fügt sich mit seinen Eigenschaften ideal in die aktuelle Marktentwicklung ein. Ein Daily Trainer also, der vieles vereint: Komfort, Dynamik, Stabilität und eine lange Haltbarkeit. Für 180 € kann man mit diesem Schuh kaum etwas falsch machen.

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Der Neo Vista wurde uns von Mizuno kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

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