Icebug Oribi 4 im Test

Icebug Oribi 4 im Test

Mit dem Icebug Oribi 4 hat Icebug einen soliden Trail-Allrounder im Programm, der sowohl für Neulinge, als auch erfahrene Trailläufer bestens geeignet ist. Die vierte Version des Schuhs ist noch etwas leichter und präsentiert sich mit einem überarbeiteten Upper.

PASSFORM UND KOMFORT

Am Icebug Oribi 4 sticht einem als erstes das Upper ins Auge, das vom Design her an etwas eine Fischhaut erinnert. Das von ®bluesign entwickelte Polyester-Mesh ist recht engmaschig, hat mich aber auch an heißen Sommertagen durch seine Atmungsaktivität überzeugt. TPU-Schweißungen im unteren Bereich verlängern die Haltbarkeit und verhindern, dass Spritzwasser in den Schuh eindringt. Zusätzlich sorgt die von außen angebrachte Fersenkappe für Halt und die Zehenkappe bietet Schutz vor Steinen. Ein weiteres Feature sind die speziellen Schnürsenkel, die so designt sind, dass sie nicht rutschen und nur schwer aufgehen. Außerdem sind die Löcher für die Schnürsenkel nochmal zusätzlich mit Künststoff laminiert. Die recht dünne Zunge ist im Mittelfußbereich mit elastischen Straps versehen und bietet dadurch ein sockenähnliches Gefühl. Zusätzlich ist sie für eine optimierte Atmungsaktivität mit kleinen Löchern versehen, die wiederrum mit einem etwas großmaschigeren Mesh überzogen sind, was meiner Meinung nach ein sehr sinnvolles Feature ist. Die Passform fühlt sich für mich sehr komfortabel an, mit genau dem richtigen Maß an Polsterung. Mit meinen breiten Füßen fühle ich mich im Oribi nicht zu sehr eingeengt, aber auch bei schmaleren Leisten sollte der Schuh angenehm fest am Fuß sitzen.

DÄMPFUNG UND GRIP

Die Dämpfung ist mehr als ausreichend um auch Anfängern den Spaß am Trailrunning nicht zu verderben, bietet aber immer noch ein Gefühl von Direktheit. Laut Icebug wurde die Mittelsohle so designt, dass sie in der finalen Phase des Schritts nochmal einen zusätzlichen Kick verschafft. Wie genau dies erreicht wurde wird zwar nicht genauer beschrieben, ich kann allerdings bestätigen dass sich der Schuh beim Abdruck angenehm dynamisch anfühlt. Die RB9X Außensohle, die einem Traktorreifen nachempfunden wurde, bietet genügend Grip auf allen Untergründen, sowie auch im Schlamm. Erst auf sehr steinigem Untergrund kommt der Oribi an seine Grenzen. Trotz des Rock Shields sind spitze Steine doch recht deutlich, gerade im Vorfußbereich durch die Sohle zu spüren.

AUF DEM TRAIL

Wie bereits erwähnt ist der Oribi designt worden, um die ersten Schritte von der Straße auf die Trails zu erleichtern. Das heißt allerdings nicht, dass nicht auch erfahrene Trailläufer eine große Portion Spaß mit diesem Schuh haben können. Ich selbst bin den Schuh ausgiebig auf anspruchsvollen Trails in der Sächsischen Schweiz gelaufen und habe mich auch bei langen Distanzen bis 30 km jederzeit wohl gefühlt. Halt und Grip sind für die meisten Geländearten mehr als ausreichend und das gute Maß an Dämpfung sorgt dafür, dass man sich auch als Anfänger auf den Trails gut aufgehoben fühlt.

FAZIT

Der Oribi ist in jeder Hinsicht ein ausgewogener Laufschuh, der alle Eigenschaften, die man von einem Trailrunningschuh fürs Gelände erwartet, nahezu optimal in sich vereint. Wem zusätzlich das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt kann sich über den Oribi doppelt freuen, denn es werden in dem Schuh nicht nur viele recycelte Materialien verwendet, Icebug ist auch die erste klimapositive Outdoor-Schuhmarke der Welt, was bedeutet, dass das Unternehmen seit Ende Februar 2019 mehr Emissionen kompensiert, als es produziert. Für mich ein weiterer deutlicher Pluspunkt. Kaufen kannst du ihn auf icebug.de .

Bilder: Martin Weiss


Der Icebug Oribi 4 wurde uns von ICebug kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf den Artikel.

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