Nike Zegama Trail 2 im Test

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Mit dem Nike Zegama Trail 2 hat Nike die zweite Version seines maximal gedämpften Trailschuhs vorgestellt. An vielen Stellen hat Nike dem Schuh Updates verpasst, besonders auffällig ist nun eine Vikram-Außensohle. Wie sich der Laufschuh im Gelände schlägt, erfährst du hier im Test. 

Über den Nike Zegama Trail 2

Das Trailrunning Line-Up von Nike wird mit jedem Update besser und die Modelle werden auf dem Laufschuhmarkt immer beliebter. Der Nike Zegama ist der Trailschuh mit dem Fokus auf Komfort, was vor allem durch den sehr reaktionsfreudigen ZoomX umgesetzt wird. Er kann somit als großer Bruder des Nike Pegasus Trail 5 angesehen werden, der der Allrounder für das Gelände ist. Wer beim Trailrunning mehr Geschwindigkeit sucht, für den ist vor allem der Nike ZoomX Ultrafly interessant.

Nike Zegama Trail 2

Upper und Passform

Im Obermaterial hat Nike das Mesh-Material überarbeitet und bietet weiterhin einen sehr hohen Tragekomfort. Das Material folgt der Bewegung angenehm und ist sehr atmungsaktiv. Die Protektoren sind weiterhin eher dezent verarbeitet, was beim Einsatz auf sehr anspruchsvollen Untergründen zu beachten ist. Sehr angenehm ist der Übergang im Knöchelbereich. Hier kommt eine Art Neopren zum Einsatz, was das Eindringen von kleinen Steinen oder Sand minimiert. Die Schnürung funktioniert sehr gut und lässt den Trailschuh sehr fest am Fuß sitzen. Allerdings sind die Ösen nur mit einer Naht am Obermaterial befestigt, was in meinen Augen nicht optimal umgesetzt ist. Aufpassen sollte man bei sehr breiten Füßen, hier könnte der Platz im Vorfußbereich bei längeren Läufen knapp werden.

Nike Zegama Trail 2

Dämpfung und Grip

In der Mittelsohle verwendet Nike den sehr reaktiven ZoomX Foam, der vor allem aus dem Performance-Bereich bekannt ist. Da dieses Material sehr empfindlich ist und auf Trails keine lange Lebensdauer hätte, ist es in eine EVA-Schicht eingebettet. Diese wird als dünne Schicht unter dem Fuß und an der Ferse verarbeitet. Bei der Form der Zwischensohle setzt Nike auf einen ausgeprägten Rocker, der für eine gute Dynamik beim Abrollen sorgt. Durch den breiten Aufbau bringt der Laufschuh trotz seiner hohen Konstruktion von 39 mm in der Ferse eine gute Dämpfung. Dadurch bekommt man viel Dämpfung unter den Fuß, was beim Trailrunning entsprechend viel Komfort bringt. Bei der Außensohle verwendet Nike nun eine Vibram Megagrip Litebase Mischung, die deutlich mehr Grip als der Vorgänger verspricht. 

Nike Zegama Trail 2

Laufgefühl

Auf dem Trail bringt der Nike Zegama 2 vor allem viel Dämpfung und in Kombination mit dem bequemen Obermaterial auch entsprechenden Komfort mit. So entsteht schon beim Anziehen ein hoher Wohlfühlfaktor. Positiv unterstützt wird dies durch die gut funktionierende Schnürung. Beim Laufen kommt man durch den ausgeprägten Rocker sehr leicht ins Abrollen, was das Kilometer sammeln sehr angenehm unterstützt. Wer sich durch den ZoomX in der Mittelsohle viel Vortrieb erhofft, den muss ich leider enttäuschen. Durch die Konstruktion des Laufschuhs bringt der Schaumstoff vor allem eine großzügige Dämpfung. Besonders auf sehr rollenden Untergründen spielt der Schuh seine Stärken aus und schont durch die verwendeten Materialien die Muskulatur. Bei schnellen Downhills hingegen schluckt der Zegama alles und das Feedback vom Untergrund bleibt minimal. Das muss man mögen und richtig nutzen können. Bei meinem Ultratrail an der Zugspitze habe ich den Komfort des Trailschuhs auf den letzten 50 Kilometern als sehr angenehm empfunden. Es ging mir aber auch nicht darum, ein bestimmtes Tempo zu halten, sondern einfach die 100 Kilometer zu finishen. Das beschreibt des Einsatz des Nike Zegama ganz passend.

Nike Zegama Trail 2

Nike Zegama Trail 2 - KEYFACTS

Gewicht: 266 g – Damen | 306 g – Männer (Mustergröße)

Sprengung: 4 mm (39 – 35 mm)

Kategorie: Trailruning

Marke: Nike

Preis: 160 €

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Fazit zum Nike Zegama Trail 2

Du suchst einen maximal gedämpften Trailschuh für längere Läufe auf moderaten Trails? Dann ist der Nike Zegama 2 eine interessante Option. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Updates am Upper gut gelöst, vor allem der Einsatz von Vibram an der Außensohle ist ein Upgrade wert. 

Weitere Nike Laufschuhe

Der Nike Vomero Premium ist das neue Komfortmodell für die Straße von Nike. Mit einer Bauhöhe von rund 55 Millimetern richtet sich der Schuh an Läuferinnen und Läufer, die für ihre Alltagseinheiten sehr viel Dämpfung suchen. Im Vergleich zu klassischen Daily-Trainern verfügt der Vomero Premium über mehr Volumen in der Mittelsohle und sorgt für einen spürbar weicheren Auftritt. Er ist vor allem für umfangreiche Trainingswochen, lange Dauerläufe und Einheiten, bei denen Entlastung im Vordergrund steht, gedacht. Nachdem Nike in diesem Jahr bereits den Vomero 18 und den Vomero Plus vorgestellt hat, ergänzt der Vomero Premium die Reihe nach oben in Richtung maximaler Dämpfung. Optisch sorgt vor allem die üppige Bauhöhe für Diskussionen, da der Schuh deutlich höher aufgebaut ist als die klassischen Vomero-Modelle. Der Vomero Premium lässt sich als Supertrainer mit Fokus auf Komfort einordnen, nicht als Tempomodell. In der Mittelsohle kommt eine durchgehende ZoomX-Mischung zum Einsatz, die um zwei Air-Zoom-Elemente unter Ferse und Vorfuß ergänzt wird. Diese Air-Zoom-Kissen stammen nicht aus den bekannten Straßenracern wie dem Alphafly, sondern orientieren sich eher an der Konstruktion des Spikes Nike Maxfly 2 mit flacherem Aufbau. Das Obermaterial setzt auf leichtes Mesh mit deutlich sichtbarer Polsterung im Fersen- und Zungenbereich. Das Gewicht liegt bei rund 350 Gramm in der Mustergröße, der offizielle Preis bei 230 Euro. Upper und Passform Die Basis des Uppers bildet ein Engineered Mesh, das in mehrere Lagen unterteilt ist. Ein dünner Innenschuh zieht sich über den Zehenbereich und geht in die Zunge über. Darüber liegt eine zweite, ebenfalls dünne Schicht mit punktuell eingesetzten Verstärkungen. So bleibt der Vorfußbereich flexibel, schmiegt sich gut an den Fuß an und wirkt trotz der zusätzlichen Lagen nicht steif. Zunge und Ferse sind deutlich gepolstert und sorgen für einen hohen Tragekomfort. Das Material in der Fersenpartie ist weich genug, um auch bei längeren Einheiten nicht zu reiben, und gleichzeitig stabil genug, um den Fuß in der hohen Mittelsohle zu führen. Die Schnürung funktioniert unauffällig gut und der Schuh lässt sich gleichmäßig an den Fuß anpassen. Ich würde die Passform als mittelbreit einstufen, vergleichbar mit dem Nike Vomero Plus. Im Vorfußbereich steht für die meisten Fußformen ausreichend Platz zur Verfügung, ohne dass der Schuh sehr weit ausfällt. Im Mittelfuß vermittelt das Obermaterial einen soliden Halt, was bei der Bauhöhe wichtig ist, um nicht im Schuh zu „kippen“. Insgesamt bietet der Vomero Premium eine komfortable, aber kontrollierte Passform für normal breite Füße. Mittelsohle und Außensohle Die Mittelsohle ist das zentrale Element des Vomero Premium. Nike setzt hier auf eine ZoomX-Mischung, die sich von den sehr leichten, reinen PEBA-Schaumvarianten der Performance-Modelle unterscheidet. Der Schaum wirkt auf den ersten Blick etwas dichter und alltagstauglicher, bietet aber weiterhin ein spürbar federndes Verhalten. Das Ziel ist eine Kombination aus weichem Auftritt und längerer Haltbarkeit. Unter der Ferse und im Vorfuß sitzt jeweils ein Air-Zoom-Kissen. Diese sind flacher aufgebaut als bei Modellen wie dem Alphafly, bieten aber messbar mehr Rückfederung. Sie unterstützen die Dämpfung und sorgen für ein definiertes Trampolin-Gefühl beim Abdruck, ohne den Schuh in Richtung reiner Racer zu verändern. Von unten sind zwei Bereiche der Mittelsohle offen gelegt. Das spart Gewicht und setzt einen optischen Akzent. Laut Nike sind die Air-Zoom-Kissen ausreichend robust, um auch den Kontakt mit spitzen Steinen auszuhalten. Mit einer Fersenhöhe von rund 55,5 Millimetern ist der Vomero Premium aktuell der höchste Straßenschuh im Nike-Sortiment, die Sprengung liegt mit etwa 10 Millimetern im typischen Bereich. Die Basis ist im Vorfuß und in der Ferse klar verbreitert, was die Stabilität unterstützt. Eine externe Fersenkappe am unteren Fersenrand hilft zusätzlich, den Fuß zentriert zu halten. Die Außensohle kommt im bekannten Waffeldesign von Nike. Der Grip ist im Alltag zuverlässig, die Gummimischung wirkt haltbar und ist somit ideal für den Einsatz als Trainingsschuh. Laufgefühl Bei Schuhen dieser Bauhöhe ist die Erwartung beim ersten Laufen oft ein sehr schwammiges, unpräzises Laufgefühl. Im Fall des Vomero Premium fällt jedoch die für einen derart hohen Schuh bemerkenswert gute Stabilität positiv auf. Die Kombination aus breiter Basis, Air-Zoom-Kissen und strukturierender Fersenkappe sorgt für eine überraschend ruhige Position des Fußes. Man sinkt spürbar, aber nicht unkontrolliert ein, und das Obermaterial trägt zu einem sicheren Sitz bei. Der Komfort ist deutlich ausgeprägt. Die Polsterung im Obermaterial, die ZoomX-Mischung und die Air-Zoom-Elemente sorgen zusammen für einen weichen, aber nicht völlig entkoppelten Auftritt. Durch den ausgeprägten Rocker in der Mittelsohle rollt der Schuh sehr geschmeidig ab. Egal, ob man eher auf der Ferse, im Mittelfuß oder etwas weiter vorne landet, der Übergang in den Abdruck bleibt gleichmäßig. Das Gewicht ist auf dem Papier hoch, fällt beim Laufen aber weniger stark auf als erwartet. Der Vomero Premium gehört zwar nicht zu den leichten Trainern, wirkt im Lauf aber nicht träge. Es gibt Modelle, die nominell leichter sind, sich aber weniger stimmig anfühlen. Sobald das Tempo jedoch deutlich über den moderaten Bereich hinausgeht, stößt der Schuh an seine Grenzen. Aufgrund seiner hohen Bauweise, seines Gewichts und seiner eher komfortorientierten Abstimmung ist er nicht für Tempoeinheiten geeignet. Er ist ideal für ruhige Dauerläufe, längere Einheiten in umfangreichen Trainingswochen und Läufe, bei denen es in erster Linie um Entlastung geht. In diesen Szenarien läuft es sich mit dem Vomero Premium sehr angenehm und der Bewegungsapparat wird spürbar entlastet. Fazit: Der Nike Vomero Premium ist ein Spezialschuh für Läuferinnen und Läufer, die im Alltagstraining viel Dämpfung und hohen Komfort suchen. Er eignet sich insbesondere für lange, ruhige Einheiten, Regenerationsläufe und Trainingsphasen mit hohem Wochenumfang, in denen der Fokus eher auf Schonung als auf Geschwindigkeit liegt. Seine Stärken liegen im weichen und gleichzeitig erstaunlich stabilen Laufgefühl, dem hohen Tragekomfort im Obermaterial und der spürbar federnden Kombination aus ZoomX und Air Zoom. Schwächen zeigt der Schuh bei höherem Tempo. Wer häufig Intervalle, Tempodauerläufe oder Wettkämpfe auf der Straße absolviert, für den sind andere Modelle wie der Megablast oder der Superblast von Asics besser geeignet. Die hohe Bauhöhe und das Gewicht sind zudem Faktoren, die nicht für jede Läuferin und jeden Läufer intuitiv funktionieren. Mit einem Preis von 230 Euro ist der Vomero Premium eher ein Zusatzschuh im Sortiment als die einzige Trainingsoption. Wer bereit ist, diesen Betrag für ein sehr komfortorientiertes Modell zu investieren und bewusst nach einem stark gedämpften Supertrainer sucht, erhält mit dem Vomero Premium einen interessanten Schuh für entspannte und lange Distanzen. Wer ein kleineres Budget hat oder eine etwas konventionellere Abstimmung bevorzugt, ist mit dem Vomero Plus in vielen Fällen gut bedient.
Nike Structure 26 von der Seite – ReactX-Mittelsohle und neues Mesh-Upper
Nike Vomero Plus Seitenansicht – voluminöse ZoomX-Mittelsohle für maximale Dämpfung
Nike Pegasus Premium in der Seitenansicht – Hightech-Trainer mit dreifacher Dämpfungstechnologie

Der Zegama Trail 2 wurde uns von Tope4Running kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

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