
adidas bringt mit dem Adizero Adios Pro 5 die nächste Generation seines Wettkampf-Flaggschiffs. Der Adios Pro 4 galt als einer der beliebtesten Carbon-Racer am Markt, entsprechend gespannt darf man auf das Update sein. Erhältlich ist der Adios Pro 5 ab sofort über adidas.de, in adidas Stores und bei ausgewählten Händlern, zum Preis von 260 Euro.
Die auffälligste Änderung ist die neue ENERGYRIM-Konstruktion, die die bisherigen Energy Rods ersetzt. Die Technologie kennt man bereits aus dem Adizero Adios Pro Evo 3 und kam zuletzt auch im Agravic Speed Ultra Evo zum Einsatz, beim Adios Pro 5 findet sie nun erstmals den Weg in ein Modell für ein breiteres Läuferpublikum. Laut adidas schafft ENERGYRIM mehr Platz für LIGHTSTRIKE-PRO-Schaum direkt unter dem Fuß, die gezielt abgestimmte Steifigkeit soll zusätzlich Stabilität und Vortrieb verbessern.
Zur Energierückgabe nennt adidas neun Prozent mehr im Vergleich zum Adios Pro 4, als allgemeine Verbesserung durch das Zusammenspiel von ENERGYRIM-Konstruktion und der weiterentwickelten LIGHTSTRIKE-PRO-Mischung, nicht als zwei separat addierte Werte.

Bei der Außensohle kombiniert adidas die LIGHTTRAXION-Technologie mit Continental-Gummi, was zuverlässigen Grip bei geringem Gewicht und hoher Haltbarkeit über lange Distanzen bieten soll. Das Obermaterial läuft unter dem Namen LIGHTLOCK 2.0, mit gezielten Belüftungszonen und überarbeiteter Fersenkonstruktion, die Passform, Halt und Komfort bei gleichzeitig geringerem Gewicht verbessern sollen.

| Merkmal | Adidas Adizero Adios Pro 4 | Adidas Adizero Adios Pro 5 |
| Gewicht | 200 g | 177 g |
| Sprengung | 6 mm | 4 mm |
| Bauhöhe | 39 mm | 39 mm |
| Preis | 250 € | 275 € |
Mit ENERGYRIM übernimmt der Adios Pro 5 eine Technologie, die bislang nur in Nischenmodellen wie dem Prototyp-Racer Adios Pro Evo 3 und dem limitierten Agravic Speed Ultra Evo zu finden war, das allein macht das Update interessant. Der Gewichtssprung auf 177 Gramm ist für ein Modell dieser Preisklasse ungewöhnlich deutlich. Wie sich das im Laufgefühl gegenüber dem Adios Pro 4 niederschlägt, zeigt sich erst im eigenen Test.