Salomon Speedcross 6 im Test

Salomon Speedcross 6 im Test

Der Salomon Speedcross 6 ist eine echte Legende unter den Trailschuhen. Wie sich die Neuauflage auf den Trails schlägt, das erfährst du hier im Artikel.

Über den Salomon Speedcross 6

Als der erste Speedcross 2006 auf den Markt kam, da sah es im Trailrunning Sortiment insgesamt noch recht mau aus. 16 Jahre später gibt es nun viele spezielle Modelle, sodass einem die Auswahl immer schwerer fällt. Schon zu Beginn hat den Trailschuh seine markante und aggressive Außensohle ausgezeichnet. In der aktuellsten Version bleibt er seiner DNA treu — Salomon hat nur dezente Änderungen vorgenommen.

Salomon Speedcross 6 -1

Komfort und Passform

Trotz „Speed“ im Namen ist der Upper nicht nur auf Geschwindigkeit ausgelegt. Im Schaft und in der Zunge sind großzügige Polsterungen verarbeitet, im Vorfuß wiederum nur dezent. Der Abschluss der Ferse ist flexibel und mindert somit den Druck auf die Achillesferse, besonders beim Downhill. Allgemein besitzt das Obermaterial einen guten Mix aus Schutz, Stabilität und Bewegungsfreiheit. Durch die hochgezogene Lasche gelangt wenig unerwünschtes Material in den Trailschuh. Mit der Quiklace Schnürung ist der Speedcross 6 gut anpassbar und bietet eine sehr sichere Passform. Im Schuh finden die gängigen Fußbreiten ausreichend Platz.

Salomon Speedcross 6 -1

Dämpfung und Grip

In der Mittelsohle setzt Salomon auf das Energy Cell Plus Foam. Das Material ist etwas fester und dämpft sehr ausgewogen. Im Vergleich zum Vorgänger fällt die Mittelsohle etwas flacher aus, wodurch sich der Schuh agiler läuft. Beim Blick auf die Außensohle wird einem schnell klar: Der Speedcross will ins sandige oder matschige Gelände. Daher ist es genau richtig, dass der Trailschuh nicht zu weich gebaut ist. Durch einen loseren Untergrund wird das Laufgefühl sowieso weicher und mit einer festeren Mittelsohle erhält man dann einen besseren Halt. Als Gummimischung der Außensohle kommt das Contagrip zum Einsatz. Wie man es von Salomon Trailschuhen kennt, greift diese auch sehr zuverlässig zu. Passagen über Asphalt sollten jedoch kurz ausfallen, da sich die Stollen sonst zu schnell abtragen.

Salomon Speedcross 6 -1

Auf den Trails

Das Laufgefühl auf den Trails war mir auch mit der neusten Version des Speedcross sehr vertraut. Dies beginnt beim Upper bis hin zur Mittelsohle. Man sitzt sehr sicher im Trailschuh und das Material schmiegt sich gut an den Fuß. Im Vorfuß hat man etwas mehr Platz, was sich auch auf rasanten Downhills bewährt. Hier muss ich nochmal betonen, wie gut sich das Material in der Ferse verhält. Es gibt genau da Bewegungsfreiheit, wo man es benötigt. Somit stehen auch langen Läufen mit vielen Auf und Abs nichts im Wege. Bei Bergsprints oder flacheren Passagen unterstützt die flachere Mittelsohle unter dem Vorfuß einen guten Abdruck. Die Außensohle garantierte mir bei jedem Schritt stets einen genialen Halt. Beachten muss man dennoch, dass der Speedcross vor allem auf losen Untergründen punktet. Für festere Trails gibt es entsprechend bessere Optionen.

Salomon Speedcross 6 -1

Salomon Speedcross 6 - KEYFACTS

Gewicht: 262 g – Damen | 300 g – Herren (Mustergröße)

Sprengung: 10 mm

Kategorie: Neutral & Trail

Preis: 140 €

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Fazit zum Salomon Speedcross 6

Wer einen zuverlässigen Trailschuh für lockere Untergründe sucht, der wird mit dem Salomon Speedcross 6 sehr glücklich. Wie seine Vorgänger vermittelt auch er sehr viel Laufspaß. Für längere Läufe besitzt er ausreichend Halt und Komfort. Bei flotten Einheiten kommt auch die Dynamik nicht zu kurz. 


Der Speedcross 6 wurde uns von Salomon kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

Bilder: Carsten Beier

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