Nike Air Zoom Pegasus 39 im Test

Nike Air Zoom Pegasus 39 im Test

Nike hat seinem beliebten Klassiker, dem Pegasus 39, sein jährliches Update verpasst. Insgesamt hat Nike allerdings eher dezente Anpassungen vorgenommen. Wie sich diese auf der Laufstrecke bemerkbar machen, das erfährst du hier im Artikel.

Über den Nike Air Zoom Pegasus 39

Wer sich einmal mit Nike Laufschuhen beschäftigt hat, der kommt am Pegasus nicht vorbei. Ausgestattet mit einer ausgewogenen Dämpfung und einer guten Dynamik bildet er sozusagen den Mittelpunkt im Nike Line-Up. Wer sich dagegen mehr Dämpfung wünscht, für den ist der Vomero das passende Modell. Für eine höhere Stabilität bietet wiederum der Structure das Pardon. Etwas „moderner“ inklusive Rocker-Geometrie sind die Laufschuhe aus der Run Fearless Kollektion: React Infinity Run, React Miler und Invincible Run.

Nike Air Zoom Pegasus 39

Komfort und Passform

Der Upper kommt ganz ohne Spektakel aus und liefert in erster Linie eine sichere und bequeme Passform. Im Vergleich zum Vorgänger ist das verwendete Mesh um einiges atmungsaktiver und es schmiegt sich einen Tick besser um den Fuß. Die stabile Fersenkappe garantiert ausreichend Stabilität für Läufer mit einem neutralen Abrollverhalten. Unterstützt wird dies durch die klassische Schnürung mit dem FlywireSystem. Die Passform ist recht typisch für Nike Laufschuhe, wobei der Pegasus 39 im Vorfuß mehr Platz als sein Vorgänger bietet.

Nike Air Zoom Pegasus 39

Dämpfung und Grip

Auf den ersten Blick wirkt die Mittelsohle identisch zu der vorherigen Version. Jedoch hat Nike in den Vor- und Rückfuß ein Air-Zoom Element verbaut. Dies sorgt für bessere Dynamik beim Abdruck. Zusätzlich fällt die Sohlenhöhe etwas flacher aus, wodurch man direkter zum Boden steht. Beim Material in der Mittelsohle greift Nike weiterhin auf das bewährte React Foam zurück. Die Außensohle besitzt eine Flexkerbe mehr und unter der Ferse einen größeren gummierten Bereich. Damit erhält man auf den typischen Untergründen in der Stadt sowie auf Feldwegen einen guten Grip. 

Nike Air Zoom Pegasus 39

Auf der Straße

Meinen ersten Lauf ging ich direkt an, ohne mich länger mit der Schuhbeschreibung zu befassen. Ein paar Tage zuvor hatte ich noch das Vorgängermodell am Fuß und so fiel mir sofort das direktere Laufgefühl auf. Natürlich kann man den Pegasus 39 nicht mit einem Racer gleichsetzen, dennoch läuft sich dieser im Vergleich zur 38er Version einfach dynamischer. Dazu trägt auch der leichtere Upper positiv bei. Das doppelte Air-Zoom Kissen spürt man ebenfalls schnell, aber es leitet nur dezent dazu, die Pace zu steigern.  Der Pegasus 39 läuft sich einfach angenehm bei allen Traningseinheiten und man kommt gut ins Rollen. Auch das Komfortlevel bleibt jenseits der 30 Kilometer Marke hoch — Damit ein idealer Allrounder.

Nike Air Zoom Pegasus 39

Nike Air Zoom Pegasus 39 - Keyfacts

Gewicht: 289 g – Herren | 269 g – Damen

Sprengung: 10 mm

Kategorie: Neutral – LIT

Preis: 120€

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Fazit zum Nike Air Zoom Pegasus 39

Nike hat mit dem Pegasus 39 wieder einmal einen sehr guten Allrounder präsentiert. Die neue Dynamik steht diesem sehr gut und er lässt einen alle Trainingseinheiten angenehm meistern. Und so ein Klassiker steht jedem Laufschuhregal gut. 

Bilder: Carsten Beier


Nike hat uns den Nike Air Zoom Pegasus 39 kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

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