Coros Herzfrequenzmesser im Test

Coros Herzfrequenzmesser im Test

Coros bietet seit kurzem einen optischen Herzfrequenzmesser für den Oberarm an. Wir haben den Sensor ausführlich getestet. Wie er im Vergleich zur Messung mit einem Herzfrequenzgurt und der optischen Messung in einer Laufuhr abschneidet, erfährst du hier im Artikel.


Über den Coros Herzfrequenzmesser

Die Herzfrequenzmessung ist für eine vernünftige Aufzeichnung von Trainingseinheiten unerlässlich. Da die Messung am Handgelenk nicht ideal ist, bleibt meist nur die Option mit einem Brustgurt. Aber auch mit einem Brustgurt haben viele Läufer*innen ihre Probleme. Er kann zu Scheuerstellen führen oder bei langen Läufen mit Rucksack kann der Gurt schon mal auf die Nerven gehen. Genau für diese Fälle ist der Coros HFM eine spannende Wahl. Am Oberarm bringt er mehr Blutfluss für die Messung und liegt näher am Herzen, so dass die Messpunkte genauer an der aktuellen Herzfrequenz liegen.

Coros Herzfrequenzmesser

Das Band besteht aus Gummi und lässt sich leicht an den Umfang des Oberarms anpassen. Es scheuert nicht und ist nach kurzer Zeit nicht mehr spürbar. Mit Hilfe der Verschlusserkennung schaltet sich der Sensor automatisch ein und verbindet sich mit dem gekoppelten Gerät. Die Einrichtung ist sehr einfach und funktioniert über Bluetooth, wobei bis zu drei Geräte gleichzeitig verbunden werden können. Die Akkulaufzeit gibt Coros mit 38 Stunden im Vollbetrieb und 80 Tagen im Stand-by-Modus an. Softwareupdates erhält der Sensor über die Suunto App. Kompatibel mit allen gängigen Bluetooth-Geräten, ich habe einen Suunto Laufschuh, eine Apple Watch und eine Garmin Laufuhr getestet. 2/3 Prozent Akku nach einer Stunde Laufen.

Coros Herzfrequenzmesser

Wie genau misst der Coros Herzfrequenzmesser?

Besonders gespannt war ich auf die Genauigkeit. Dazu habe ich viele Testläufe mit dem Coros HFM und einem Garmin Pro Gurt gemacht. Dazu gehörten kurze Intervalle von einer Minute, Intervalle von einem Kilometer und ein Trailrun von 90 Minuten. Grundsätzlich war die Messung sehr gut. Es gab keine Aussetzer und die Herzfrequenz wurde konstant genau aufgezeichnet. Auffällig ist eine kleine Verzögerung von 1-2 Sekunden bei der Messung im Vergleich zum Gurt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Messung am Oberarm etwas weiter entfernt ist als die Messung mit dem Gurt.

Vergleich mit optischer Messung am Handgelenk

Hier habe ich die optische Herzfrequenzmessung der Apple Watch Ultra 2 mit dem Coros Sensor verglichen. Hier fällt vor allem auf, dass der Senor wesentlich genauer misst als ein optischer Sensor am Handgelenk. Dies zeigt sich durch weniger Ausfälle der Messung und es treten nicht so viele unrealistische Spitzen auf.

Vergleich mit Garmin HRM Pro

Im Vergleich zum Brustgurt sind die durchschnittliche Herzfrequenz und die Ausschläge fast gleich. Diese unterscheiden sich in Bereichen von bis zu 2 Schlägen, was ich durchaus in Ordnung finde. Auffällig ist die zeitliche Verzögerung von bis zu 1-2 Sekunden in der Aufzeichnung. Dies ist auf die Position des Sensors zurückzuführen, da der Brustgurt näher am Herzen aufzeichnet.

Coros Herzfrequenzmesser vs Garmin HRM PRo
Blau: Garmin HRM PRo | Schwarz: Coros Herzfrequenzmesser

Shop Empfehlungen

Fazit

Mit dem Coros HFM erhält man eine sehr zuverlässige Messung seiner Herzfrequenz und kommt fast auf das Niveau eines Herfrquenzgurtes. Daher gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für den Sensor. Wer die angesprochenen Probleme mit einem Gurt hat, für den ist das eine ideale Option. Auf jeden Fall bekommt man deutlich verlässlichere Daten als mit einer optischen Messung am Handgelenk.


Suunto hat uns die Kopfhörer für einen Testzeitraum zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Artikel.

Die Anzeige der Produkte wurde mit dem affiliate-toolkit WordPress Plugin umgesetzt.

Bisher kein Kommentar

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

*

Zurück
Teilen

Coros Herzfrequenzmesser im Test