Training 2.0 mit dem Apple iPhone XR

Training 2.0 mit dem Apple iPhone XR

Jeder Läufer kennt es sicherlich, der erste Griff nach dem Lauf geht meist zum Smartphone. Lauf hochladen, Laufdaten checken und vielleicht noch einen Post bei Instagram hochladen. Doch was für Daten sammeln wir überhaupt und wie können wir diese in unserer Trainingssteuerung nutzen? Apple hat mir für diesen Artikel das iPhone XR bereit gestellt und so möchte ich in diesem Artikel einen Blick auf die Möglichkeiten werfen, die bald vielleicht auch dein Training unterstützen könnten.

Technik Line-Up

Die Grundlage unserer Laufdaten bekommen wir meist von unseren Laufuhren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Garmin, Polar, Suunto oder eine Apple Watch ist. Bei aktuellen Modellen geht der Funktionsumfang schon weit über das tägliche Aufzeichnen unserer Läufe hinaus. So lassen sich auch im Alltag interessante Vitalwerte wie Herzfrequenz, Schrittzahl oder auch eine Erholungszeit ermitteln. Hier möchte ich aber direkt anmerken, dass das das eigene Körpergefühl über all diesen Werte stehen sollte, denn kein Gerät kann das persönliche Empfinden besser messen als wir Läufer uns selbst.

Apple Watch Series 4 Test
Training mit der Apple Watch Series 4

Zunächst zu meinem Technik Line-Up. Im Alltag und bei entspannten Dauerläufen trage ich die Apple Watch. Sie liefert mir eine dauerhafte HerzfrequenzAufzeichnung und trackt meine entspannten Einheiten beim Laufen und im Gym optimal. Wenn es dann auf den Track geht, intensivere Tempoeinheiten oder auch ein Wettkampf anstehen, setze ich aktuell auf Laufuhren von Suunto. Synchronisiert werden alle meine Einheiten natürlich mit dem Apple iPhone XR. Interessant finde ich hier auch die Tatsache, dass Suunto mit ihrer neuen Plattform gar keine Web-Plattform mehr anbietet. Somit wird man immer mehr auf sein Smartphone angewiesen sein. 

Trainingsdaten

Wie schon gesagt, findet die erste Synchronisation mit der hauseigenen App statt und man kann ab da seine Trainings auswerten. Bei mir sind es nun mehrere Geräte, welche mir Daten liefern. Somit macht es Sinn, auf eine Plattform zurückzugreifen, bei der ich all diese Daten bündeln kann. Wenn es sich um reine Bewegungsdaten handelt, dann bietet mir das iPhone mit der Aktivitätsapp von Haus aus eine einfache Übersicht. Diese hilft mir, den Tag zu analysieren: mit Bewegungszeiten, Trainingszeiten und Stehzeiten in einer einfachen Darstellung. Besonders für Menschen, die sich mehr bewegen möchten, sehe ich hier einen großen Anreiz in Sachen Motivation. Zusätzlich erhält man hier ein schöne Übersicht über alle Trainingseinheiten mit Dauer, Kalorien und Herzfrequenz. Auch zusätzliche Daten von Apps wie Strava oder Nike Run Club fließen in diese Auswertung mit ein.

Trainingsauswertung mit Strava

Doch es gibt natürlich noch mehr Daten, die einen Sportler interessieren, sei es der tägliche Gang auf die Körperwaage, Blutdruckwerte oder die Daten aus dem letzten Leistungstest. Hierfür gibt es eine Menge Geräte, welche meist über Bluetooth verknüpft werden können. Natürlich kann man diese auch per Hand einpflegen. Da kommt die Health App von Apple ins Spiel, denn hier kommen alle Daten zusammen: Trainingsdaten und Vitaldaten. Sei es der VO2 Max Wert vom letzten Lauf, der Ruhepuls, Schlaftracking oder ein Tracking der Ernährung. Für die komplette Übersicht können hier auch nach Belieben Daten von anderen Apps eingebunden werden. Zum Anfang hatte mich die Menge an Daten, welche ich mir anschauen konnte, fast überfordert. Doch nach einer gewissen Zeit macht es Sinn, auf eine Entwicklung zu schauen. Zum Beispiel konnte ich mir nach einem misslungen Wettkampf überlegen, welche Faktoren zum Scheitern beigetragen haben. So führt ein Vergleich von Gewicht und Ernährung einem simpel vor Augen, wie ich meine Strecke ein Jahr zuvor schneller laufen konnte als heute. Zusätzlich lässt sich über die Ruheherzfrequenz sehen, ob man nicht im Übertraining steckt und somit eine Erkrankung provoziert. Allgemein muss hier jeder Läufer selbst Erkenntnisse sammeln und dann im richtigen Moment die für sich passenden Schlüsse ziehen.

Trainingsplanung und Auswertung 

Bei der Traingsauswertung greifen die meisten Läufer auf die App ihrer Laufuhr zu. Falls jedoch mehrere Laufuhren zum Einsatz kommen, macht es Sinn auf eine übergeordnete Plattform zurückzugreifen. Bei mir ist das seit langem Strava im Summit-Modus. In meinen Augen schafft es keine andere Plattform, Läufe von verschiedenen Laufuhren so einfach darzustellen wie Strava. Hier kann ich meine Intervalle und auch meine Trainingsintensivität graphisch analysieren. Auch eine Fitness- und Refresh-Analyse gibt mir einen Blick auf meine aktuelle Entwicklung. Motivation erhalte ich zusätzlich über die Strava-Segmente. Für einfache Analysen reicht natürlich auch die Bewegungsapp von Apple aus, wie bereits oben beschrieben.

Streckendarstellung mit Maps 3D

In Sachen Trainingsplanung stoßen viele Apps fürs Smartphone jedoch an ihre Grenzen. Bis zu einem Aufbau von Intervallen ist nur wenig planbar. Eine Ausnahme bietet hier allerdings die App TrainigsPeak. Hier kann ich meinen seinen eigenen Trainingsplan detailliert aufbauen und auswerten. Falls man in der komfortablen Lage ist, dass der Traingsplan von einem Coach kommt, dann kann dieser den Plan aus der Ferne ohne viel Aufwand steuern und anpassen. 

Apps für Training

Neben den Apps fürs Lauftraining hat wohl jeder seine Apps für die Regeneration oder das Alternativtraining. Fürs Ausrollen nutze ich gerne die App von Blackroll, mit welcher man komplette Workouts mit der beliebten Rolle durchführen kann. In Sachen Stretching und Workouts hat sich bei mir die NTC App bewährt. Hier sind alle Workouts kostenfrei und man bekommt viel Abwechslung im Training. Für die wöchentlichen Einheiten im Gym empfehle ich die SmartGym, denn hier ist die Darstellung von Workouts einfach und übersichtlich. 

Berge suchen mit der App PeakFinder

In meinen Urlauben habe ich natürlich stets Laufschuhe dabei und suche mir meist einen Berg in der Umgebung, auf dessen Peak ich laufen möchte. Für die Planung vor Ort unterstützt mich dabei die App PeakFinder, denn diese zeigt mithilfe der Kamera die Peaks in der Umgebung an, inklusive der Höhenmeter. Bei eher unbekannten oder längeren Trails habe ich immer den GPX-Pfad auf der Laufuhr zum Ablaufen. Oft kommt es natürlich vor, dass ich an einer Gabelung stehe und nicht so recht weiter weiß. Dafür importiere ich mir den Trackverlauf in die App Maps 3D, womit ich den Streckenverlauf angenehm kontrollieren kann.

Fazit

Für mich ist das Apple iPhone XR das ideale Gerät zur Trainingsauswertung. Vor allem sehe ich in iOS eine Top-Unterstützung durch Konnektivität, da ich alle relevanten Daten leicht im Blick behalten kann. Mit der Akkuleistung komme ich zwei Tage aus und habe bei meinen Läufen auch stets eine super Kamera in der Hosentasche. Gerade als Blogger ist das für wichtige Snapschüsse perfekt. Auch die Health App ist meiner Meinung nach ein klasse Feature, um gerade auf längere Sicht einen Blick auf seinen Körper zu haben. 

Wo liegen die Grenzen? 

Die Grenzen sehe ich bei speziellen Dingen wie z.B. bei der Streckenplanung für Trails. Außerdem sind einige Funktionen wie zum Beispiel bei Strava nur in der Web Ansicht auf dem PC nutzbar. Jedoch geht es hier meist um besondere Anwendungen, die ich nicht jeden Tag benötige.

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