Salomon Phantasm im Test

Salomon Phantasm im Test

Mit dem Salomon Phantasm haben die Franzosen ihr Line-Up für den Straßenlauf erweitert. Ein dynamischer Aufbau in Verbindung mit einer steifen Platte im Vorfuß verspricht viel Dynamik. Wie sich der Laufschuh auf der Straße schlägt, das erfährst du hier im Review

Über den Salomon Phantasm

Salomon hat bereits im letzten Jahr eine neue Speed Kategorie in’s Sortiment aufgenommen. Das Einstiegsmodell ist der Spectur, welcher Antrieb für Fersen- und Mittelfußläufer bietet. Eine Kategorie schneller ist der hier beschriebene Phantasm. Ausgestattet mit einer Nylonplatte im Vorfuß ist er von seinen Eigenschaften her ein typischer Tempotrainer. Der S/LAB Phantasm kommt ganz ohne Platte in der Mittelsohle aus und ist somit ein schneller Racer für die kürzeren Strecken. An der Spitze steht der S/LAB Phantasm CF, welcher durch die verbaute Carbonfaserplatte die ideale Wahl für den Wettkampf darstellt.

Salomon Phantasm

Komfort und Passform

Im Upper kommt ein Material namens Matryx zum Einsatz. Dies ist ein mit Aramidfaser verwebter Stoff, welcher eine gute Bewegunsfreiheit besitzt. Im Vergleich zum Mesh ist das Material nicht so weich, dafür um einiges dünner und fester. Verstärkungen auf und unter dem Material ermöglichen in Kombination mit der Fersenkappe einen soliden Halt im Laufschuh. Trotz des dünnes Materials sitzt der Phantasm sehr bequem am Fuß. Dafür muss allerdings auch die Passform optimal für den Fuß sein. Ist der Fuß etwas zu schmal, dann schlägt das Material sehr schnell Falten. Darunter leidet leider der Komfort, der Fit bleibt dennoch ganz stabil.

Salomon Phantasm

Dämpfung und Grip

Die Mittelsohle aus Energy Surge Foam besteht aus einer Mischung aus EVA und Olefin (OBC). Im Vorfuß sitzen die Energy Blades aus Nylon, welche zwischen den beiden Mittelsohlenlagen liegen. Beim allgemeinen Aufbau der Mittelsohle orientiert sich Salomon an der RockerGeometrie. Alle Eigenschaften zusammen bringen eine gute Dynamik auf die Laufstrecke. Dabei ist das Laufgefühl sehr antreibend, aber nicht zu aggressiv. Das Dämpfungslevel ist ausgewogen und auch Schritte über die Ferse werden gut abgefedert. Wie es sich für einen Salomon Laufschuh gehört, befindet sich in der Außensohle eine Contagrip Gummimischung, was für einen sehr guten Grip sorgt.

Salomon Phantasm

Auf der Straße

Das Laufgefühl verleiht einem ab dem ersten Schritt eine gute Dynamik. Hier überzeugt vor allem der gut funktionierende Mix der Mittelsohle. Das Foam dämpft gut, aber unterstützt durch seinen geschwungenen Aufbau für ein leichtes Abrollen. Drückt man sich über den Vorfuß ab, dann greifen die Energy Blades mit ein und unterstützten dies angenehm. Aber auch in entspannteren Pace Bereichen ist der Phantasm angenehm laufbar. Voraussetzung hierfür ist aber ein Laufstil über Mittel- und natürlich Vorfuß. Bei Fersenläufern sehe ich den Laufchuh nur bedingt. Beachten muss man zudem die Passform. Der Fuß sollte schon optimal in den Laufschhuh passen, sonst wird durch die Faltenbildung der Laufspaß gemindert.

Salomon Phantasm

Salomon Phantasm - KEYFACTS

Gewicht: 235 g – Herren (Mustergröße)

Sprengung: 9 mm (27 mm / 36 mm)

Kategorie: Neutral & HIT

Preis: 150 €

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Fazit zum Salomon Phantasm

Mich überzeugt der Salomon Phantasm als Tempotrainer sehr. Das Laufgefühl mit der Nylonplatte ist nicht zu aggressiv, aber treibt dennoch gut nach vorn — Vorausgesetzt der Laufschuh passt einem optimal an den Fuß.


Der Phantasm wurde uns von Salomon kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

Bilder: Carsten Beier

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