Nike Air Zoom Pegasus 36 Trail

Nike Air Zoom Pegasus 36 Trail im Test

Mit dem Nike Air Zoom Pegasus 36 Trail bringt Nike einen Klassiker auf die Trails. Der Pegasus 36 Trail besticht in erster Linie mit den Ausstattungen seines Bruders von der Straße, jedoch mit Trailrunning-Features an den richtigen Stellen.

Obermaterial & Passform

Im Vergleich zum Nike Pegasus 36 für die Straße besitzt der Upper für die Trails um einiges mehr an Material. Das verwendete Mesh-Obermaterial besitzt eine gewisse Polsterung für ein sehr angenehmes Tragegefühl. Zusätzlich ist dieses sehr luftig gestaltet und trocknet auch schnell auf nassen Trails. Allgemein sitzt der Pegasus 36 Trail kompakt am Fuß und bietet damit ausreichend Halt auf Downhills. Minimal sind dabei die Schutzelemente verarbeitet, so besitzt er nur eine Zehenkappe und einen Layer um die Ferse. Super durchdacht ist die Polsterung der Zunge: dadurch lässt sich der Pegasus 36 Trail fest aber angenehm an den Fuß schnüren. Die allgemeine Passform entspricht auch ganz klar seinen verwandten Modellen von der Straße.

Dämpfung & Grip

Zu einem Nike Pegasus gehört die klassische Zoom-Air Dämpfung in der Mittelsohle – so ist es auch bei der Trail-Variante. Jedoch stecken wieder zwei Pads in Vorderfuß und Ferse und nicht, wie im aktuellen Modell für die Straße, ein durchgehendes Zoom Air-Element. Damit sorgt Nike für einen besseren Bodenkontakt auf den Trails. Die Dämpfung funktioniert vor allem auf festen Untergründen richtig gut. Das Profil der Außensohle besitzt viele kleine Stollen mit einer entgegengesetzten Anordnung. Mit der verwendeten Gummimischung bekommt man einen guten Grip und auch auf nassen Steinen funktionieren sie solide. Für Einsätze im Matsch sind die Stollen jedoch zu kurz, aber dafür sind längere Passagen über Asphalt überhaupt kein Problem mit dem Nike Pegasus 36 Trail.

Laufgefühl

Zunächst war ich skeptisch, ob die Features den Pegasus fit fürs Trailrunning machen. Aber direkt bei dem ersten Downhill bei strömenden Regen über die Trails in Barcelona war ich vom Pegasus 36 Trail begeistert. Er lief sich komfortabel und vor allem sicher über nasse Steine und gab einem das bekannte Gefühl eines Nike Pegasus wieder. Den Einsatz sehe ich vor allem auf einfacheren Trails und als Door-To-Trail Schuh. Für das Laufen in anspruchsvolleren Geländen fehlt es ihm an Schutzelementen und er besitzt mir dazu etwas zu wenig Dynamik.

GEWICHT ♂ 283 g
SPRENGUNG 10 mm
FERSENHÖHE 23.5 mm
PREIS UVP 130 €
Air Zoom Pegasus 36 Trail

Nike Air Zoom Pegasus 36 Trail

Fazit

Die Neuauflage des Nike Air Zoom Pegasus 36 Trail ist in meinen Augen vollkommen gelungen. Für Einsteiger im Trailrunning oder auch Läufer, die einen komfortablen DoorTo-Trail Schuh suchen, bekommen mit dem Nike Pegasus 36 Trail einen super Trailschuh an den Fuß.

Über den Autor

Bild von Jan Lau

Jan Lau

Jan ist ein leidenschaftlicher Läufer aus Dresden und dabei spielt es keine Rolle, ob 5k durch die Stadt ballern oder auf Ultratrails im Gebirge. Er schreibt regelmäßig für Laufmagazine über Laufschuhe. Außerdem ist er Co-Founder der Dresdner Running Crew PACE KILLERS.

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