Hoka One One Speedgoat 2 im Test

Hoka One One Speedgoat 2 im Test

Hoka One One Speedgoat 2, eine verdammt schnelle Bergziege mit viel Fell und super Klettereigenschaften, inspiriert von Karl Meltzer, eine Koryphäe im Trailrunnning-Sektor mit dem Leitspruch „gehe überall hin, laufe alles ab“. 

Komfort und Passform

Beim Speedgoat bekommt man einen breiten Leisten unter den Fuß, welcher eine super Stabilität vermittelt und auch im Vorfuß noch ordentlich Luft hat (auch für mich als Breitfuß). Der Schaft und Fersenbereich ist moderat gepolstert und schmiegt sich ohne Probleme um den Fuß. Hierbei kommt auch das nahtlose Obermaterial zur Geltung, welches durch die außen angebrachten Tapes einen sehr guten Seitenhalt vermittelt. Für mich ein super Detail ist die Zehenbox, die durch das längs angebrachte Material Reizungen auf den Zehen stark minimiert, die normalerweise durch die klassische „Knickfalte“ entstehen. Kurz gesagt – auf langen Distanzen hat man keine Abstriche in Punkto Komfort.

Dämpfung und Grip

Hoka beschreibt die Dämpfung als „the sweetest cushion“ und vergleicht es mit Marshmallows, die fluffig weich sind und trotzdem immer wieder in ihre Originalform zurückgehen. Genau dieses Gefühl bekommt man auch, wenn man im Speedgoat über die Trails läuft. Die mächtige CMEVA-Zwischensohle vermittelt ein Gefühl als wäre man auf zwei Sprungfedern unterwegs, die einen regelrecht nach vorn treiben. Bei längeren Downhill-Passagen schwebt man so komfortabel ins Tal ohne dabei auch nur geringste Abstriche bei der Stabilität machen zu müssen. Die Vibram MegaGrip Hi-Traction-Außensohle mit den multidirektionalen 5mm langen Stollen bringt einen auf jedem Untergrund ans Ziel und der Name Vibram steht nicht ohne Grund für Abriebfestigkeit.

Auf dem Trail

Der Hoka One One Speedgoat 2 hat bei mir in den letzten Wochen diverses Terrain unter seine Stollen bekommen. Man kennt es: willst du aus der Stadt auf den Trail, musst du erst einmal ein Stück Straße zurücklegen. Egal ob Straße, Schotter oder Singletrails – auf jedem Untergrund kann der Speedgoat punkten. Mit diesem Schuh kann man außerdem ordentlich heizen, auch wenn man dies am Anfang nicht denkt, da er etwas weich erscheint. Im Gelände ist diese Bergziege aber am liebsten unterwegs und zeigt hier seine Stärken bei Climbs mit seinem Grip und bei Downhills mit seiner Dämpfung. Das einzige „Problem“ an diesem Schuh: DU WILLST IMMER SCHNELL LAUFEN!

Fazit

Du suchst einen Schuh mit dem du jedes Terrain rocken kannst und für längere Distanzen bist du immer zu haben, er soll schnell und leicht sein aber keine Abstriche in der Stabilität machen? Dann ist der Hoka One One Speedgoat 2 genau das richtige fütr dich. Kaufen kannst du den Trailschuh bei www.21run.com und www.bergfreunde.de oder auf www.amazon.de (Affiliate Links).

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2 Kommentare

  1. […] Winterschuh wieder wie eine Socke an den Fuß. Insgesamt fällt der Schuh etwas kleiner aus als die Sommer-Variante. Der knöchelhohe Schaft wirkt am Anfang etwas steif aber die Vorteile davon merkt man spätestens […]

  2. […] Kollege Rene schwärmt immer von der Marshmallow-artigen Dämpfung seines Speedgoats und der Hoka One One Clifton 5 steht dies in keinem nach. Er ist wirklich sehr weich und dies auch […]

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