Asics Metaspeed Edge im Test

Asics Metaspeed Edge im Test

Mit dem Asics Metaspeed Edge hat Asics einen Carbon Racer speziell für Läufer mit hoher Schtrittfrequenz vorgestellt. Wie er sich vom Metaspeed Sky unterscheidet, das erfährst du hier im Test.

Über den Asics Metaspeed Edge

Auf den ersten Blick sehen der Metaspeed Edge und der Metaspeed Sky nahezu identisch aus. Es befindet sich zudem keine passende Beschriftung auf dem Laufschuh, was eine Unterscheidung zusätzlich erschwert. Da sich der Upper und die Passform, wenn überhaupt, nur in Nuancen unterscheiden, empfehle ich dir, die grundlegenden Features des Metaspeed Sky in meinem Test nachzulesen. Den einzigen markanten Unterschied gibt es im Aufbau der Mittelsohle — und genau darauf gehe ich im folgenden Text ein.

Asics Metaspeed Edge

Stride Runners oder Cadence Runners – einfach erklärt

Nach diesen beiden Läufertypen wird die Zielgruppe der beiden Asics Metaspeed Modelle unterschieden. Stride Runners, also Läufer, die über die Schrittlänge kommen, sollten zum Asics Metaspeed Sky greifen. Bei Läufern wiederum, die mit einer hohen Schrittfrequenz unterwegs sind, den Cadence Runners, soll der Asics Metaspeed Edge die ideale Wahl sein. 

Das zeigt sich auch im unterschiedlichen Aufbau der Mittelsohle. Diese ist beim Metaspeed Edge flacher (21 mm – 29 mm) und besitzt eine Sprengung von 8 mm. Dagegen hat der Metaspeed Sky eine höhere Sohle (28 mm – 33 mm), kombiniert mit einer Sprengung von 5 mm. 

Asics Metaspeed Sky oder Edge, wie finde ich das passende Modell?

Ich konnte über einen längeren Zeitraum beide Modelle testen und viele Eindrücke sammeln. Zu Beginn war ich primär mit dem Metaspeed Sky während des Lauftrainings unterwegs und kam mit dem Laufschuh richtig gut klar. Das Laufgefühl ist sehr ähnlich zu den typischen Carbon Racern auf dem Markt. Dennoch war ich unsicher, ob vielleicht doch der Metaspeed Edge das optimale Modell für mich ist. 

Nach vermehrten Läufen mit dem Edge wurde mir dann aber schnell klar: Ich benötige keinen Laufschuh für hohe Schrittfrequenzen. Dabei kam mir besonders eine Einheit in den Sinn. Hier funktionierte der Edge beim Einlaufen noch gut, doch nach den ersten Metern im erhöhten Pace Bereich fühlte ich mich eher ausgebremst. Den Unterscheid konnte ich anhand der Schrittfrequenz ausmachen, was natürlich die Eigenschaft ist, welche die beiden Modelle unterscheidet. 

Was heißt das aber nun in Zahlen? Im LIT Bereich bin ich mit einer Schrittfrequenz von ca. 170 SPM und einer Pace von 5:25 unterwegs gewesen. Da funktionierte der Asics Metaspeed Edge bei mir optimal. Das ist natürlich nicht der passende Bereich für einen Carbon Racer, wenn ich das mit meiner Marathon Pace von ca. 4:10 vergleiche. Bei einer Schrittfrequenz von ca. 190 SPM und einer Pace unter 4:00 Minuten bremste mich der Laufschuh wie bereits gesagt eher aus. Es fiel mir einfach schwer ins Rollen zu kommen. Daher würde ich in diesen Bereichen lieber zum Metaspeed Sky greifen. Gemessen habe ich die Werte mit einem Stryd Sensor an meiner Garmin Forerunner 945.

Asics Metaspeed Edge

Asics Metaspeed Edge - KEYFACTS

Gewicht: ca. 187 g (Mustergröße)

Sprengung: 8 mm

Kategorie: HIT & Raceday

Preis: 250€

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Fazit

Grundlegend ist der Asics Metaspeed Edge genau so ein genialer Carbon Racer wie sein Pendant. Mein Zahlen zeigen mir, dass man wahrscheinlich eine Schrittfrequenz von über 190 SPM benötigt, um den Edge im Wettkampf laufen zu können. Das natürlich auch in Verbindung mit einer eher kurzen Schrittlänge. Bei einem Blick auf den Markt der Racer wird klar, dass dieser aktuell der einzige Laufschuh ist, welcher sich an die Cadence Runner richtet.


Der Asics Metaspeed Edge wurde uns von Asics kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Reviews.

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